Die gängigsten Fahrradständer im Überblick – was gibt es für Varianten?

Die gängigsten Fahrradständer im Überblick – was gibt es für Varianten?

Die einen hassen ihn und die anderen lieben ihr. Fakt ist ein passender Fahrradständer ist für jedes Bike ein praktisches Must-have und erleichtert den Alltag erheblich. Die Ausnahme bilden hier sportliche Bikes wie Rennräder. Hier wird aus Gewichtsgründen bewusst kein Ständer verbaut.

Egal ob beim Einkaufen, auf der Arbeit, während einer Radtour, im Urlaub oder zu Hause. Ein richtiger Ständer macht das Abstellen des Fahrrads deutlich komfortabler.

Ohne Ständer lehnt es unpraktisch an der Wand oder liegt auf dem Boden.

Mit dem passenden Ständer steht das Fahrrad dagegen sicher, platzsparend und immer griffbereit.

Es gibt eine große Auswahl an Fahrradständern. Wir wollen dir in diesem Beitrag die wichtigsten Arten von Fahrradständern vorstellen.

 

Hinterbauständer

Die am häufigsten verbaute Variante ist der Hinterbauständer. Er wird seitlich am Rahmen des Fahrrads befestigt. Er kann ganz einfach mit dem Fuß ausgeklappt werden. Dank der einfachen Handhabung steht das Rad in Sekundenschnelle. Seitenständer eigenen sich hervorragend für den Alltag. Ob beim kurzen halten vor dem Bäcker oder beim Abstellen in der Garage.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Seitenständern. Hier liegt der Unterschied im Lochabstand der Befestigung.

Der Lochabstand kann 18mm oder 40mm betragen. Den Lochabstand kannst du ganz einfach bei deinem Fahrrad nachmessen.

 

Mittelbauständer

Der Mittelbauständer wird zentral unter dem Tretlager mit einer Schraube montiert. Er wird ebenfalls wie der Hinterbauständer ganz einfach mit dem Fuß ausgeklappt und funktioniert genauso. Hier ist lediglich die Montage eine andere.

 

Zweibeinständer

Der Zweibeinständer oder auch Doppelständer genannt ist auch eine Art von Mittelbauständer. Allerdings hat der Ständer hier zwei Beine und nicht nur einen. Die Beine klappen gleichzeitig aus wodurch das Rad kippsicher steht.

Je nachdem wie der Winkel eingestellt ist, kann es beim Abstellen das Vorderrad oder das Hinterrad anheben. Die Handhabung ist ähnlich wie bei einem Motoradständer.

 

Montageständer

Der Montageständer unterscheidet sich von den anderen Varianten. Er dient nicht zum normalen Abstellen eines Fahrrads im Alltag, sondern ist dafür gedacht Wartungen oder Reparaturen durchzuführen.

Das Fahrrad wird darin eingespannt und kann angehoben werden. Dadurch sind Laufräder und Antrieb Frei beweglich und einfacher zugänglich.

Es können Pflegearbeiten, wie das Ölen der Kette, einstellen der Schaltung oder das Wechseln von Reifen deutlich leichter durchgeführt werden. Für Hobbyschrauber und alle, die ihr Rad selbst instand halten, ist ein Montageständer unverzichtbar.

 

Fahrrad Abstellständer/ Aufstellständer

Ein Aufstellständer ist eine Praktische Lösung, falls du keinen Ständer an deinem Fahrrad anbringen möchtest oder es auch keine Vorrichtung zu Montage gibt wie zum Beispiel an einem Rennrad.

Es handelt sich hierbei um einen Bodenständer, in den das Rad ganz einfach, meist mit dem Hinterrad, hineingestellt wird.

 

Wandhalter Fahrrad

Wer eine Platzsparende Lösung für das Abstellen seines Fahrrads sucht kann sich auch noch zusätzlich Wandhalter anschauen. Hiermit kann man sein Fahrrad an der Wand befestigen, was in Wohnungen, kleinen Kellern oder Garagen von Vorteil sein kann.

Wird das Fahrrad an der Wand verstaut wird es vor dem Umfeld und unbeabsichtigten Kratzern geschützt.

 

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten sein Fahrrad sicher abzustellen. Ob klassische Seitenständer, Mittel- oder Zweibeinständer, Aufstellständer, Wandhalter oder auch für Hobbyschrauber den Montageständer für zu Hause. Es gibt eine große Vielfalt an Fahrradständern.

Mit dem richtigen Fahrradständer steht dein Fahrrad immer sicher, stabil und griffbereit. Egal ob auf Tour, zu Hause, oder auch für die Pflege.

 

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