AMFLOW bietet mit PL, PX, PR und TL Carbon mehrere E-Bike-Plattformen an, die sich deutlich in Gewicht, Antrieb, Akkukonzept, Geometrie und Einsatzbereich unterscheiden. Während PL, PX und PR für sportliches Trail- und Endurofahren entwickelt wurden, verbindet das TL Carbon elektrische Unterstützung mit Tourenkomfort, Gepäcktransport und Alltagstauglichkeit.
Dieser FAQ-Ratgeber fasst die Herstellerangaben verständlich zusammen. Identische Antworten werden modellübergreifend erklärt. Unterscheiden sich technische Daten oder Nutzungsvorgaben, werden die jeweiligen Modelle ausdrücklich genannt. Die Bedienungsanleitung des konkreten Fahrrads bleibt für Montage, Wartung und sicherheitsrelevante Einstellungen maßgeblich.
Fragen zu Rahmengröße, Gewicht und Belastbarkeit
Welche Rahmengröße passt beim AMFLOW PL oder PX?
Für PL und PX empfiehlt AMFLOW bei einer Körpergröße von 162 bis 178 Zentimetern Größe M, bei 170 bis 185 Zentimetern Größe L, bei 175 bis 191 Zentimetern Größe XL und bei 185 bis 201 Zentimetern Größe XXL. Da sich die Bereiche überschneiden, sollte innerhalb eines Überschneidungsbereichs nicht ausschließlich nach der Körpergröße entschieden werden. Fahrstil, gewünschte Bewegungsfreiheit, Reach und bevorzugte Sitzposition spielen ebenfalls eine Rolle.
Welche Rahmengröße passt beim AMFLOW PR?
Beim PR reicht die Herstellerempfehlung von 160 bis 176 Zentimetern für Größe M, von 168 bis 183 Zentimetern für Größe L, von 173 bis 189 Zentimetern für Größe XL und von 183 bis 199 Zentimetern für Größe XXL.
Welche Rahmengröße passt beim AMFLOW TL Carbon?
Beim TL Carbon gibt es zwei Rahmenplattformen: S/M und L/XL. Innerhalb der jeweiligen Plattform sind die eigentlichen Rahmenmaße identisch; die Zuordnung zu S oder M beziehungsweise L oder XL erfolgt über die jeweilige Cockpit- und Ausstattungsabstimmung. In der Geometrietabelle führt AMFLOW deshalb zwar die Bezeichnungen S, M, L und XL, konstruktiv handelt es sich jedoch um zwei Rahmengrößen. Für die Auswahl sollten Körpergröße, gewünschte Sitzposition und die persönliche Bewegungsfreiheit berücksichtigt werden. Ein Bike-Fitting bei einem Fachhändler bleibt empfehlenswert.
Wie schwer ist das AMFLOW PL?
Das PL Carbon Pro mit 600-Wh-Akku wiegt ohne Pedale und mit Tubeless-Konfiguration je nach Rahmengröße ungefähr 19,2 bis 19,5 Kilogramm. Mit 800-Wh-Akku liegen die Herstellerwerte bei etwa 20,2 bis 20,5 Kilogramm. Das PL Carbon mit 800 Wh wird mit rund 21,1 bis 21,4 Kilogramm angegeben. Tatsächliche Gewichte können aufgrund von Fertigungstoleranzen, Zubehör und Umbauten abweichen.
Wie schwer ist das AMFLOW PX?
Das PX Carbon Pro mit 700-Wh-Akku wiegt in der angegebenen Tubeless-Konfiguration abhängig von der Größe ungefähr 20,6 bis 21,1 Kilogramm. Das PX Carbon liegt bei rund 21,0 bis 21,5 Kilogramm.
Wie schwer ist das AMFLOW PR?
Das PR Carbon Pro mit 800-Wh-Akku wird je nach Größe mit ungefähr 23,1 bis 23,4 Kilogramm angegeben. Das PR Carbon wiegt etwa 22,6 bis 22,9 Kilogramm. Die Werte beziehen sich auf die vom Hersteller beschriebene Konfiguration ohne bestimmte Anbauteile und mit Tubeless-Bereifung.
Warum ist der PX/PR-Rahmen leichter, das vollständige Fahrrad aber nicht zwingend leichter?
Gilt für: AMFLOW PX und PR
Ein leichterer Rahmen führt nicht automatisch zu einem niedrigeren Gesamtgewicht des vollständigen Fahrrads. PX und PR verwenden teilweise andere und belastbarere Komponenten als die PL-Serie.
Ein Beispiel ist das Bremssystem: Bei PX und PR kommt die vergleichsweise schwerere hydraulische Scheibenbremse Magura Gustav Pro zum Einsatz, während die PL-Serie je nach Ausführung mit Magura MT7 oder MT5 ausgestattet ist. Auch weitere Komponenten können das Gesamtgewicht beeinflussen.
Wie schwer ist das AMFLOW TL Carbon?
Ohne Schutzbleche, Beleuchtung, Pedale und Heckgepäckträger wiegt das TL Carbon auf der Rahmenplattform S/M ungefähr 22,6 Kilogramm und auf der Rahmenplattform L/XL ungefähr 22,9 Kilogramm. In vollständiger Serienausstattung liegen die Werte bei etwa 25,52 Kilogramm für S/M sowie 25,95 Kilogramm für L/XL.
Wie hoch ist die maximale Belastung?
Bei PL, PX und PR beträgt die maximale Belastung 125 Kilogramm. Dieser Wert umfasst den Fahrer, mitgeführte Gegenstände und am Rahmen montierte Ausrüstung.
Beim TL Carbon beträgt das zulässige Gesamtgewicht ungefähr 200 Kilogramm. Darin enthalten sind das Fahrrad, der Fahrer sowie die Lasten auf Front- und Heckgepäckträger. Das maximale Fahrergewicht beträgt 125 Kilogramm. Der optionale Frontgepäckträger darf mit höchstens 20 Kilogramm und der serienmäßige Heckgepäckträger mit höchstens 27 Kilogramm belastet werden.
Fragen zum Avinox-Antrieb
Besitzen die AMFLOW-Modelle einen Mittel- oder einen Nabenmotor?
Alle betrachteten AMFLOW-Modelle verwenden einen Mittelmotor. Die Antriebseinheit sitzt im Bereich des Tretlagers und überträgt ihre Kraft über Kurbel, Kettenblatt, Kette und Kassette an das Hinterrad.
Welche maximale Motorleistung bieten die Modelle?
Der Antrieb des PL besitzt eine Nennleistung von 250 Watt und eine Spitzenleistung von bis zu 1.000 Watt. Beim PX beträgt die Nennleistung ebenfalls 250 Watt; die Spitzenleistung kann bis zu 1.500 Watt erreichen.
Das PR Carbon Pro verwendet den Avinox-M2S-Antrieb mit bis zu 1.500 Watt Spitzenleistung. Das reguläre PR Carbon setzt auf den Avinox-M2-Antrieb mit bis zu 1.100 Watt. Beim TL Carbon nennt AMFLOW für den M2-Antrieb 250 Watt Nennleistung und bis zu 1.100 Watt Spitzenleistung.
Spitzenleistung bezeichnet einen kurzzeitig verfügbaren Höchstwert. Sie ist nicht mit einer dauerhaft abgegebenen Motorleistung gleichzusetzen.
Was bedeuten die Bezeichnungen AMFLOW PX und PR?
Gilt für: AMFLOW PX und PR
PX steht für „Powerful & eXtreme“. Die Plattform richtet sich an anspruchsvolle Fahrer, die hohe Leistung, ein natürliches Fahrgefühl und eine sportliche Auslegung suchen.
PR steht für „Powerful & Removable“. Die Modellreihe verbindet hohe Antriebsleistung mit einem herausnehmbaren Akku, der das externe Laden und einen Akkuwechsel erleichtert.
Welche Motorparameter lassen sich in der Avinox Ride App einstellen?
In der Avinox Ride App lassen sich bei unterstützten Modellen die Assistenz, der Assistenzumfang, das maximale Drehmoment, die Anfahrhilfe, die kontinuierliche Unterstützung und der Motor-Nachlauf anpassen.
Assistenz
Die Assistenz bestimmt, wie stark die eigene Pedalkraft verstärkt wird. Ein höherer Wert reduziert den notwendigen Kraftaufwand, während ein niedrigerer Wert ein direkteres und sportlicheres Fahrgefühl erzeugt.
Assistenzumfang
Der Assistenzumfang legt einen minimalen und maximalen Unterstützungsgrad fest. Das System passt die Unterstützung innerhalb dieses Bereichs an Steigung und Fahrwiderstand an. Sind Mindest- und Höchstwert identisch, bleibt die Unterstützung unabhängig von der Steigung auf diesem Wert.
Maximales Drehmoment
In Auto und Trail begrenzt dieser Wert vor allem das Beschleunigungsmoment. In Eco und Turbo beschreibt er die Obergrenze der verfügbaren Unterstützung. Ein höheres Drehmoment erleichtert steile Anstiege, kann auf losem, nassem oder vereistem Untergrund jedoch die Traktion verringern.
Anfahrhilfe
Die Anfahrhilfe bestimmt, wie schnell die Unterstützung nach einem Pedalstopp wieder einsetzt. Eine hohe Einstellung erleichtert das Anfahren am Berg, kann bei ungeeigneter Fahrtechnik aber zu einem durchdrehenden Hinterrad oder einem steigenden Vorderrad führen.
Kontinuierliche Unterstützung
Dieser Parameter steuert, wie empfindlich das System auf Veränderungen der Pedalkraft reagiert. Eine hohe Einstellung lässt die Unterstützung schneller steigen und fallen; eine niedrige Einstellung sorgt für weichere Übergänge.
Motor-Nachlauf
Der Motor-Nachlauf hält die Unterstützung nach dem Ende der Tretbewegung kurzzeitig aufrecht und reduziert sie anschließend. Erkennt das System nach dem Pedalstopp eine deutliche Beschleunigung, wird die Nachlaufunterstützung aus Sicherheitsgründen beendet.
Welche Höchstgeschwindigkeit wird unterstützt?
Das System passt die Unterstützungsgrenze an die jeweilige Verkaufsregion an. Für die Europäische Union und das Vereinigte Königreich nennt AMFLOW 25 Kilometer pro Stunde, für die USA 20 Meilen pro Stunde sowie für China und Australien 25 Kilometer pro Stunde.
Die Angaben beziehen sich auf die Geschwindigkeit, bis zu der der elektrische Antrieb unterstützt. Das Fahrrad kann durch Muskelkraft oder bergab schneller fahren.
Kann die Geschwindigkeitsbegrenzung entfernt werden?
Nein. Eine Aufhebung oder Umgehung der regional vorgeschriebenen Unterstützungsgrenze wird nicht unterstützt. Veränderungen können gegen gesetzliche Vorgaben verstoßen, die Betriebssicherheit beeinträchtigen und Auswirkungen auf Garantie oder Versicherungsschutz haben.
Geschwindigkeit und Fahrstrecke werden mithilfe des Hinterradsensors und des in der App hinterlegten Raddurchmessers berechnet. Deshalb muss immer die tatsächlich montierte Laufradgröße eingestellt werden. Eine absichtlich falsche Einstellung verfälscht Fahrdaten und kann die Regelung des Antriebssystems beeinträchtigen.
Kann das Fahrrad bei ausgeschaltetem Motor oder leerem Akku gefahren werden?
Ja. PL, PX, PR und TL Carbon können bei ausgeschaltetem Antrieb oder vollständig entladenem Akku durch Pedalkraft bewegt werden. Das höhere Gewicht und der Widerstand des Systems können das Fahren jedoch anstrengender machen als bei einem vergleichbaren Fahrrad ohne elektrischen Antrieb.
Welchen Kurbelanschluss verwendet der Antrieb?
Die Avinox-Antriebseinheiten verwenden eine ISIS-Schnittstelle. AMFLOW empfiehlt die Verwendung der dafür vorgesehenen Originalkurbeln, um eine zuverlässige mechanische Kompatibilität sicherzustellen.
In welchem Temperaturbereich darf das Fahrrad betrieben werden?
Der normale Betriebstemperaturbereich liegt laut AMFLOW zwischen minus 10 und plus 40 Grad Celsius.
Bei welcher Temperatur darf der Akku geladen werden?
Der zulässige Temperaturbereich für das Laden liegt zwischen 0 und 40 Grad Celsius. Ein stark ausgekühlter oder erhitzter Akku sollte vor dem Laden zunächst auf eine geeignete Temperatur gebracht werden.
Erkennt das System eine zu hohe Batterietemperatur, wird das Laden gestoppt und eine Warnung angezeigt. In diesem Fall ist das Ladegerät zu trennen und das Fahrrad beziehungsweise der Akku in einer kühlen, gut belüfteten Umgebung abkühlen zu lassen. Erst danach darf der Ladevorgang erneut gestartet werden.
Bis zu welcher Höhe kann ein AMFLOW E-Bike eingesetzt werden?
AMFLOW empfiehlt einen Betrieb unterhalb von 5.000 Metern Höhe.
Ist ein warmes Display normal?
Eine erhöhte Temperatur des Control Displays kann im Betrieb normal sein. Display, GPS-Modul und Sonneneinstrahlung erzeugen beziehungsweise übertragen Wärme. Das Display besitzt einen Temperatursensor. Erkennt das System eine ungewöhnlich hohe Temperatur, werden ein Fehlercode und ein akustisches Warnsignal ausgegeben.
Wie gehe ich bei einer Temperaturwarnung des Avinox-M2- oder M2S-Motors vor?
Gilt für: AMFLOW PX und PR
Die Avinox-M2-Serie besitzt ein optimiertes internes Wärmeableitungs- und Wärmemanagementsystem. Integrierte Temperatursensoren überwachen die Motortemperatur während der Fahrt fortlaufend.
Steigt die Temperatur nach längerer Fahrt mit hoher Leistungsabgabe zu stark an, erscheint auf dem zentralen Display eine Temperaturwarnung. Halte in diesem Fall an einem sicheren Ort an, schalte das System über das Display aus und lasse den Motor vollständig abkühlen. Erst danach sollte das System neu gestartet und die Fahrt fortgesetzt werden.
Welche Sensoren sind im Avinox E-Bike-System integriert?
Das Avinox-System verarbeitet Daten mehrerer Sensoren. Erfasst werden unter anderem Trittfrequenz, Pedalkraft, Fahrgeschwindigkeit, Schaltvorgänge und die Lage beziehungsweise Bewegung des Fahrrads.
Die Steuerung kombiniert diese Informationen mit dem gewählten Unterstützungsmodus und dem eingelegten Gang. Dadurch kann die Motorunterstützung situationsabhängig geregelt und verständlich aufbereitet werden. Nach den bereitgestellten Angaben soll das System außerdem Schlupf und ein starkes Aufsteigen des Vorderrads reduzieren.
Wie viel Drehmoment liefert das Avinox-M1-System des AMFLOW PL?
Gilt für: Avinox M1 und AMFLOW PL
Im normalen Betrieb werden bis zu 105 Newtonmeter Drehmoment genannt. Im Boost-Modus sind kurzzeitig bis zu 120 Newtonmeter möglich. Die Spitzenleistung beträgt 850 Watt im normalen Leistungsbereich und bis zu 1.000 Watt im Boost-Modus.
In der zugehörigen Angabe wird für den Motor ein Gewicht von 2,55 Kilogramm genannt. Eine separate Berechnung zur Leistungs- und Drehmomentdichte verwendet dagegen 2,52 Kilogramm. Diese beiden bereitgestellten Werte sind daher nicht vollständig identisch.
Wie laut arbeitet die Avinox-Antriebseinheit?
Gilt für: Avinox-M1-Antrieb des AMFLOW PL
Für die Antriebseinheit wird unter den beschriebenen Prüfbedingungen ein Betriebsgeräusch von bis zu ungefähr 48 Dezibel genannt. Im Getriebe kommen hochfeste Polymer-Zahnräder zum Einsatz, die den Zahneingriff mit den Metallkomponenten akustisch dämpfen sollen. Das tatsächlich wahrgenommene Geräusch hängt unter anderem von Drehzahl, Last, Untergrund und Umgebungsgeräuschen ab.
Mit welchen AMFLOW-Modellen ist die Avinox-M2-Motorserie kompatibel?
Gilt für: AMFLOW PX und PR
Die Avinox-M2-Motorserie ist für die PX- und PR-Plattformen vorgesehen. Die gesamte PL-Serie ist nicht mit Motoren der M2-Serie kompatibel.
- Avinox M2: In der bereitgestellten Zuordnung wird AMFLOW PR Carbon genannt.
- Avinox M2S: Genannt werden AMFLOW PX Carbon, PX Carbon Pro und PR Carbon.
Hinweis zur Modellliste: In der bereitgestellten M2S-Zuordnung wird „PR Carbon“ doppelt aufgeführt, während „PR Carbon Pro“ dort nicht ausdrücklich genannt wird. Die technische Zuordnung sollte deshalb vor einem Austausch anhand der Unterlagen des konkreten Fahrrads geprüft werden.
Wie werden Leistungsdichte und Drehmomentdichte der Avinox-M2S-Antriebseinheit berechnet?
Gilt für: Vergleich Avinox M1 und M2S
Die bereitgestellten Labordaten weisen für die M2S-Antriebseinheit gegenüber der M1-Generation eine um 45 Prozent höhere Leistungsdichte und eine um 20 Prozent höhere Drehmomentdichte aus.
Testbedingungen
Die Messung erfolgte auf einem Prüfstand mit angeschlossenem Servomotor als Last. Die Antriebseinheit wurde bei einer Zuströmgeschwindigkeit von 2 Metern pro Sekunde mit konstantem Drehmoment und konstanter Leistung betrieben. Als Grenzwert diente die Auslösung der internen Temperatursensoren. Eine Betriebsdauer von mehr als zehn Minuten wurde als maximal erreichbarer Dauerwert, eine Betriebsdauer von mehr als zwei Minuten als Spitzenwert gewertet.
Leistungsdichte
- M1: 2,52 kg, 1.000 W, 397 W/kg
- M2S: 2,59 kg, 1.500 W, 579 W/kg
- Berechnung: (579 − 397) ÷ 397 = 45 %
Drehmomentdichte
- M1: 2,52 kg, 105 Nm, 41,7 Nm/kg
- M2S: 2,59 kg, 130 Nm, 50,2 Nm/kg
- Berechnung: (50,2 − 41,7) ÷ 41,7 = 20 %
Die Werte beruhen auf Prüfstandsbedingungen und theoretischen Berechnungen. Das tatsächliche Fahrverhalten wird zusätzlich durch Fahrradaufbau, Untergrund, Temperatur, Fahrweise und regionale Vorgaben beeinflusst.
Kann das AMFLOW PL vor der Aktivierung probegefahren werden?
Gilt für: AMFLOW PL
Ja. Die PL-Serie stellt vor der Aktivierung eine begrenzte Probefahrtstrecke mit elektrischer Unterstützung bereit. Die noch verfügbare Strecke wird auf dem zentralen Display angezeigt.
Die Reststrecke wird beim Einschalten geprüft. Wird die angezeigte Distanz während einer laufenden Fahrt überschritten, bleibt die Unterstützung bis zum Ausschalten aktiv. Beim nächsten Einschalten steht ohne Aktivierung keine weitere Motorunterstützung zur Verfügung. Das Fahrrad kann weiterhin ohne elektrische Unterstützung gefahren werden.
Kann das AMFLOW PL beim Rollen Energie zurückgewinnen?
Nein. Das AMFLOW PL unterstützt keine Rekuperation, also keine Rückgewinnung von Bewegungsenergie beim Rollen oder Loslassen der Pedale. Ein solcher Generatorbetrieb würde einen zusätzlichen Widerstand erzeugen und das natürliche Roll- und Fahrgefühl deutlich verändern.
Wie funktioniert der Schiebemodus des AMFLOW PL?
Halte die untere Taste des linken Wireless Controllers gedrückt, um den Schiebemodus zu aktivieren. Solange die Taste gedrückt bleibt, unterstützt das System das Schieben des Fahrrads. Beim Loslassen endet die Unterstützung; an einer Steigung kann das System kurz eine Rückrollhemmung bereitstellen.
Überschreitet das Fahrrad ungefähr 6 km/h, wird der Schiebemodus automatisch beendet. Die Funktion ist ausschließlich zum kontrollierten Schieben vorgesehen, nicht zum Fahren ohne Pedalbewegung.
Wie wird der Boost-Modus des AMFLOW PL aktiviert?
Der Boost-Modus wird durch längeres Drücken der oberen Taste des linken Wireless Controllers aktiviert. Er stellt kurzfristig bis zu 120 Newtonmeter Drehmoment und bis zu 1.000 Watt Spitzenleistung bereit.
Der Modus endet nach Ablauf des Countdowns automatisch. Er kann außerdem durch kurzes Drücken der oberen oder unteren Taste am linken Controller beziehungsweise durch kurzes Drücken der Taste am zentralen Display beendet werden.
Warum entsteht beim Rückwärtsschieben des AMFLOW PL ein Widerstand?
Ein spürbarer Widerstand beim Rückwärtsschieben kann konstruktionsbedingt normal sein. Beim rückwärts drehenden Hinterrad bewegt der Freilauf- beziehungsweise Ratschenmechanismus Teile des Antriebsstrangs und kann dadurch Kassette und Kurbel mitnehmen. Je nach gewähltem Ritzel kann der Widerstand unterschiedlich stark ausfallen.
Welche Dauerhaltbarkeit wurde für den Motor des AMFLOW PL geprüft?
AMFLOW gibt an, dass die Antriebseinheit unter normalen Prüf- und Einsatzbedingungen auch nach mehr als 15.000 Kilometern stabil funktionsfähig blieb. Dieser Prüfwert ist keine pauschale Lebensdauergarantie: Wartungszustand, Belastung, Temperatur, Feuchtigkeit und mechanische Beschädigungen beeinflussen die tatsächliche Nutzungsdauer.
Fragen zu Akku, Reichweite und Laden
Welche Reichweite erreicht das AMFLOW PL?
Die Reichweite hängt von Außentemperatur, Fahrergewicht, Trittfrequenz, Unterstützungsmodus, Reifen, Untergrund und Höhenmetern ab. Im AMFLOW-Test erreichte ein 75 Kilogramm schwerer Fahrer mit dem PL Carbon Pro und 800-Wh-Akku im Auto-Modus ungefähr 60 Kilometer im Mountainbike-Einsatz beziehungsweise rund 1.440 Höhenmeter.
Wie beeinflussen niedrige Temperaturen die Reichweite?
Niedrige Temperaturen verlangsamen die elektrochemischen Prozesse eines Lithium-Ionen-Akkus. Dadurch stehen vorübergehend weniger Leistung und nutzbare Kapazität zur Verfügung, weshalb die Reichweite bei Kälte sinken kann.
Für den Betrieb nennt AMFLOW einen Temperaturbereich von minus 10 bis plus 40 Grad Celsius. Lagerung und Laden sollen zwischen 0 und 40 Grad Celsius erfolgen. Ein ausgekühlter Akku sollte vor dem Laden zunächst in einer trockenen, mäßig temperierten Umgebung aufgewärmt werden.
Welche Reichweite erreicht das AMFLOW PX?
AMFLOW nennt unter kontrollierten Bedingungen bis zu 144 Kilometer. Der Test erfolgte mit einem 80 Kilogramm schweren Fahrer, einem PX Carbon Pro mit 700-Wh-Akku, Eco-Unterstützung, 65 Kurbelumdrehungen pro Minute und einer Geschwindigkeit von 21 Kilometern pro Stunde auf ebener, befestigter Strecke.
Welche Reichweite erreicht das AMFLOW PR?
Für das PR Carbon mit 800-Wh-Akku nennt der Hersteller unter vergleichbaren Eco-Testbedingungen bis zu 158 Kilometer.
Welche Reichweite erreicht das AMFLOW TL Carbon?
Beim TL Carbon mit 800-Wh-Akku nennt AMFLOW unter kontrollierten Eco-Testbedingungen bis zu 172 Kilometer. Diese Angabe ist nicht unmittelbar auf bergiges Gelände, hohe Zuladung, niedrige Temperaturen oder intensive Unterstützungsstufen übertragbar.
Wie lange dauert das Laden des AMFLOW PL?
Das 12-A-Schnellladegerät arbeitet mit einer maximalen Leistung von 508 Watt. Für den 600-Wh- und den 800-Wh-Akku nennt AMFLOW vergleichbare Ladezeiten: Von 0 auf etwa 75 Prozent werden ungefähr 1 Stunde und 30 Minuten benötigt, eine vollständige Ladung dauert ungefähr 2 Stunden und 30 Minuten.
Dass beide Kapazitäten nahezu gleich schnell laden, erklärt sich durch den unterschiedlichen Zellaufbau und die parallele Ladung mit der hohen Ladeleistung des Systems.
Wie lange dauert das Laden des AMFLOW PX?
Mit dem 508-Watt-Ladegerät benötigt der 700-Wh-Akku ungefähr 1 Stunde und 16 Minuten von 0 auf 80 Prozent und 1 Stunde und 46 Minuten von 0 auf 100 Prozent. Mit dem 168-Watt-Ladegerät dauern dieselben Ladevorgänge ungefähr 3 Stunden und 54 Minuten beziehungsweise 4 Stunden und 52 Minuten.
Wie lange dauert das Laden des AMFLOW PR?
Der RS800-Akku benötigt mit dem 508-Watt-Ladegerät ungefähr 1 Stunde und 36 Minuten bis 80 Prozent und 2 Stunden und 25 Minuten bis 100 Prozent. Mit dem 168-Watt-Ladegerät sind es ungefähr 4 Stunden und 38 Minuten beziehungsweise 6 Stunden und 3 Minuten.
Der RS600-Akku benötigt mit 508 Watt ungefähr 1 Stunde und 38 Minuten bis 80 Prozent und 2 Stunden und 23 Minuten bis 100 Prozent. Mit 168 Watt dauern die Ladevorgänge ungefähr 3 Stunden und 34 Minuten beziehungsweise 4 Stunden und 36 Minuten.
Wie lange dauert das Laden des AMFLOW TL Carbon?
Für den RS800-Akku gelten ungefähr 1 Stunde und 36 Minuten bis 80 Prozent und 2 Stunden und 25 Minuten bis 100 Prozent mit dem 508-Watt-Ladegerät. Mit 168 Watt sind es ungefähr 4 Stunden und 38 Minuten beziehungsweise 6 Stunden und 3 Minuten.
Der RS600 benötigt mit 508 Watt etwa 1 Stunde und 38 Minuten bis 80 Prozent und 2 Stunden und 23 Minuten bis 100 Prozent. Mit 168 Watt dauert das Laden etwa 3 Stunden und 34 Minuten beziehungsweise 4 Stunden und 36 Minuten.
Der RS480 erreicht mit 508 Watt nach ungefähr 1 Stunde und 37 Minuten 80 Prozent und nach 2 Stunden und 38 Minuten 100 Prozent. Mit 168 Watt werden ungefähr 2 Stunden und 50 Minuten bis 80 Prozent und 4 Stunden und 3 Minuten bis 100 Prozent benötigt.
Was bedeuten die Farben am Ladegerät?
Eine gelbe Anzeige bedeutet Bereitschaft beziehungsweise Standby, Rot kennzeichnet einen laufenden Ladevorgang und Grün einen vollständig geladenen Akku.
Bleibt die Anzeige gelb, obwohl geladen werden soll, ist das Ladegerät möglicherweise mit dem Stromnetz verbunden, aber nicht korrekt mit dem Fahrrad oder Akku gekoppelt. Der Ladestecker sollte vollständig und spannungsfrei neu eingesetzt werden. Bleibt der Zustand bestehen, sollte das Ladegerät nicht weiter ausprobiert, sondern durch einen Fachbetrieb oder den AMFLOW-Kundenservice geprüft werden.
Darf ein Ladegerät eines Drittanbieters für das Avinox-System verwendet werden?
Nein. Das Laden des Avinox-Elektroantriebssystems mit einem Ladegerät eines Drittanbieters wird nicht unterstützt. Verwende ein für das jeweilige Avinox-System vorgesehenes Ladegerät.
Muss der Akku immer auf 100 Prozent geladen werden?
Nein. Das integrierte Batteriemanagement ist darauf ausgelegt, die Akkugesundheit auch ohne regelmäßige Vollladung zu schützen.
Wie sollte das Fahrrad gelagert werden?
Gilt insbesondere für: AMFLOW PL
Das Fahrrad sollte in einem trockenen, kühlen und gut belüfteten Innenraum gelagert werden. Extreme Witterung und Temperaturen können den Akku und das Antriebssystem dauerhaft schädigen.
Vor einer längeren Standzeit sollte das Antriebssystem ausgeschaltet und das Fahrrad gereinigt werden. Der Akku darf nicht tiefentladen eingelagert werden. Bei längerer Lagerung sollte sein Ladezustand ungefähr alle drei Monate kontrolliert und bei Bedarf nachgeladen werden.
Für die Nutzung gilt ein Temperaturbereich von minus 10 bis plus 40 Grad Celsius. Für Lagerung und Laden werden 0 bis 40 Grad Celsius genannt.
Kann der Hauptakku selbst ausgetauscht werden?
Bei den vom Hersteller beschriebenen Austauscharbeiten muss die Antriebseinheit ausgebaut werden. AMFLOW empfiehlt deshalb einen Fachhändler oder den AMFLOW-Kundendienst.
Beim TL Carbon ist zusätzlich darauf zu achten, den herausnehmbaren Akku beim Einsetzen fest einzudrücken, bis zwei Klickgeräusche hörbar sind und die Markierungslinie am Akku nicht mehr sichtbar ist.
Kann für die AMFLOW PR-Serie ein zusätzlicher Schnellwechsel-Akku gekauft werden?
Gilt für: AMFLOW PR
Passende Schnellwechsel-Akkus sollen künftig separat angeboten werden. Sobald sie verfügbar sind, können sie über AMFLOW-Fachhändler oder den AMFLOW-Onlineshop bezogen werden. Vor dem Kauf ist zu prüfen, ob Akkutyp, Kapazität und Modellgeneration zum vorhandenen Fahrrad passen.
Können Reichweitenverlängerer anderer Hersteller verwendet werden?
Nein. Die aktuelle Avinox-Hardware und -Software ist nicht für nicht freigegebene Zusatzakkus ausgelegt. Ein ungeeigneter Reichweitenverlängerer kann Fehlfunktionen, Bauteilschäden oder Brandgefahr verursachen und zum Verlust der Garantie führen.
AMFLOW verweist modellabhängig auf eigene Akkulösungen. Beim TL Carbon wird der RS480 als zusätzlicher Akku genannt. Bei neueren PR- und PX-Informationen wird der RS600 als vom Hersteller vorgesehene herausnehmbare Batterie aufgeführt.
Warum ist der PX/PR-Rahmen in Größe M nicht mit einem Zusatzakku kompatibel?
Gilt für: AMFLOW PX und PR in Größe M
Aufgrund des begrenzten Bauraums ist die Rahmenausführung in Größe M nicht für die Montage eines Zusatzakkus vorgesehen. Eine erzwungene Montage kann die Rahmensicherheit, die notwendige Bauteilfreiheit und das Fahrgleichgewicht beeinträchtigen.
Wie pflege ich den Akku der AMFLOW PX/PR-Serie?
Gilt für: AMFLOW PX und PR
In der Avinox Ride App kann im Bereich „Akku“ eine Ladebegrenzung festgelegt werden. Darüber hinaus nennt AMFLOW folgende Pflegehinweise:
- Der Akku darf bei einer Umgebungstemperatur zwischen 0 und 40 °C geladen werden.
- Für die Lagerung wird ein kühler, trockener und gut belüfteter Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung empfohlen. Der genannte Lagertemperaturbereich liegt ebenfalls zwischen 0 und 40 °C.
- Ladezustand und Ladezyklen sollten regelmäßig kontrolliert werden. Nach mehr als 500 Ladezyklen kann die nutzbare Kapazität abnehmen.
- Fällt der Ladestand unter 10 Prozent, sollte der Akku zeitnah geladen werden.
- Akku und Ladegerät dürfen nicht mit Alkohol, Lösungsmitteln oder scheuernden Reinigungsmitteln behandelt werden. Für die Reinigung genügt ein weiches, sauberes Tuch.
- Bei längerer Nichtbenutzung nennt die bereitgestellte Anleitung eine vollständige Entladung und anschließende Vollladung etwa alle drei Monate.
Bei gemeldetem Kapazitätsverlust: Den Ladestand zunächst unter 15 Prozent sinken lassen, den Akku zwei Stunden ruhen lassen, anschließend vollständig laden und erneut zwei Stunden ruhen lassen. Diese einmalige Parametrierkalibrierung kann eine fehlerhafte Ladestandsanzeige beziehungsweise einen auffällig schnellen Kapazitätsabfall teilweise verbessern.
Wie arbeiten Hauptakku und Zusatzakku zusammen?
Gilt für: AMFLOW-Modelle mit kompatiblem Zusatzakku
Der Hauptakku befindet sich im Rahmen. Der Zusatzakku wird mit den dafür vorgesehenen Montageteilen außen am Rahmen befestigt und erweitert die verfügbare Gesamtkapazität.
Anzeige am zentralen Display
Standardmäßig zeigt das Display den Ladestand des aktuell stromliefernden Akkus. Durch Antippen des Akkubereichs lassen sich nacheinander Hauptakku, Zusatzakku und die geschätzte Gesamtreichweite anzeigen. Nach etwa fünf Sekunden wechselt die Anzeige zurück.
Anzeige in der Avinox Ride App
- Die Startseite zeigt die Restladung beider Akkus und kennzeichnet den aktuell verwendeten Energiespeicher.
- Unter „Über das Gerät“ werden Detailwerte wie Kapazität, Ladezustand, Ladezyklen und Temperatur angezeigt.
- Die Unterstützungsparameter und die navigationsbasierte Energieprognose berücksichtigen die Gesamtkapazität beider Akkus.
Automatische Umschaltung
Die automatische Umschaltung ist standardmäßig aktiviert. Solange der Zusatzakku mehr als 5 Prozent Ladung besitzt, wird er vorrangig verwendet. Bei 5 Prozent wechselt das System automatisch auf den Hauptakku. Die Funktion lässt sich am Display unter „Einstellungen“ → „Zubehör“ → „Aktiviert“ beim Namen des Zusatzakkus ein- oder ausschalten.
Manuelle Umschaltung
Der Versorgungsakku kann entweder im Kontrollzentrum des Displays oder über „Einstellungen“ → „Zubehör“ → „Aktiviert“ manuell gewählt werden. Nach einer manuellen Auswahl wird die Automatik angehalten; die Auswahl bleibt auch nach einem Neustart erhalten.
Fehlermeldungen und Softwarestand
Bei einem Akkuereignis fragt das Display, ob auf den anderen Akku gewechselt werden soll. Bei geringfügigen Fehlern ist eine zusätzliche Bestätigung erforderlich; auf einen Akku mit schwerwiegendem Fehler kann nicht umgeschaltet werden. Für die Dual-Akku-Funktion müssen App und Firmware einen kompatiblen Softwarestand besitzen. Eine ältere App zeigt mit neuer Firmware unter Umständen nur den Hauptakku, während eine neue App mit älterer Firmware die Dual-Akku-Funktion nicht unterstützt.
Wie schwer sind die Avinox-Akkus mit 600 und 800 Wh?
Für den 800-Wh-Akku wird ein Gewicht von 3,74 Kilogramm genannt. Der 600-Wh-Akku wiegt nach den bereitgestellten Angaben 2,87 Kilogramm.
Wie kann der Akku der AMFLOW PR-Serie geladen werden?
Gilt für: AMFLOW PR
Der herausnehmbare Akku kann entweder im Fahrrad oder außerhalb des Rahmens geladen werden.
Laden im Rahmen
- Öffne die Schutzabdeckung des Ladeanschlusses am Rahmen.
- Stecke das Ladegerät am Stecker ein. Ziehe oder drücke dabei nicht am Kabel.
- Der Ladestand kann während des Vorgangs auf dem zentralen Display kontrolliert werden.
- Nach vollständiger Ladung zuerst das Ladegerät abziehen und anschließend die Schutzabdeckung schließen.
Ausgebauten Akku laden
Stelle den entnommenen Akku auf eine feste, standsichere Oberfläche und verbinde das Ladegerät direkt mit dem Ladeanschluss des Akkus.
Leuchtanzeige des Ladegeräts
- Rot: Der Akku wird geladen.
- Grün: Der Akku ist vollständig geladen.
- Gelb, dauerhaft oder blinkend: Die Verbindung ist fehlerhaft oder eine Schutzfunktion wurde ausgelöst. Prüfe den korrekten Sitz der Anschlüsse und den Zustand des Systems.
Gilt die eingestellte Ladeobergrenze auch für einen ausgebauten PR-Akku?
Gilt für: AMFLOW PR
Nein. Die am zentralen Display eingestellte Ladebegrenzung gilt nur, wenn der Akku im Fahrrad eingesetzt ist und über den Ladeanschluss des Fahrrads geladen wird.
Wird der Akku entnommen und separat am Ladegerät angeschlossen, wird er bis zur vollständigen Ladung geladen.
Was ist zu tun, wenn der Schlüssel des herausnehmbaren PR-Akkus verloren wurde?
Gilt für: AMFLOW PR
Für einen Ersatzschlüssel wird der auf dem Schlüssel beziehungsweise in den Unterlagen angegebene Schlüsselcode benötigt. Wende dich mit diesem Code an den Händler oder Kundendienst, über den die Ersatzbestellung abgewickelt werden soll. Nach Bestellung und Bezahlung kann ein neuer Schlüssel passend zum vorhandenen Schloss angefertigt werden.
Empfehlung: Bewahre den Schlüsselcode getrennt vom Fahrrad und den Schlüsseln auf.
Was bedeuten die LED-Signale am Avinox-Akku?
Bei ausgeschaltetem Akku kann die Batterietaste einmal gedrückt werden, um Ladezustand oder Fehlerstatus anzuzeigen.
Ladezustand
Leuchten LED 1 bis 4 dauerhaft, liegt der Ladezustand zwischen 87,5 und 100 Prozent. Drei leuchtende LEDs und eine blinkende LED 4 stehen für 75 bis 87,5 Prozent. Drei leuchtende LEDs bedeuten 62,5 bis 75 Prozent. Zwei leuchtende LEDs und eine blinkende LED 3 bedeuten 50 bis 62,5 Prozent. Zwei leuchtende LEDs stehen für 37,5 bis 50 Prozent. LED 1 leuchtet und LED 2 blinkt bei 25 bis 37,5 Prozent. Nur LED 1 leuchtet bei 12,5 bis 25 Prozent; eine blinkende LED 1 zeigt 0 bis 12,5 Prozent an.
Temperatur- und Schutzmeldungen
LED 4 blinkt dreimal pro Zyklus bei zu hoher Ladetemperatur und zweimal pro Zyklus bei zu niedriger Ladetemperatur. LED 3 blinkt zweimal bei einer durch Überladung erhöhten Batteriespannung und dreimal bei aktivem Überspannungsschutz.
Firmware und Kommunikation
Während eines Batterie-Firmware-Updates leuchtet LED 2, während LED 3 blinkt. Leuchten LED 2 und LED 3 dauerhaft, ist das Update fehlgeschlagen. Blinken LED 3 und LED 4 dreimal pro Zyklus, liegt eine Kommunikationsstörung vor.
Ladefehler
LED 2 blinkt dreimal pro Zyklus bei einem Kurzschluss während des Ladens und zweimal pro Zyklus bei Überstromschutz. Blinken alle vier LEDs dreimal pro Zyklus, wird ein Batterie-PF-Fehler angezeigt.
Hinweis: Bleiben alle vier LEDs aus, kann der Akku tiefentladen sein oder eine Störung vorliegen. Der Akku sollte zunächst mit dem vorgesehenen Ladegerät geladen werden. Bleibt die Anzeige aus, ist eine Prüfung durch einen Fachbetrieb erforderlich.
Wie wird ein Lade- und Entladezyklus beim AMFLOW PL gezählt?
Gilt für: AMFLOW PL und Avinox-Akku
Eine kumulierte Entladung von 85 Prozent wird als ein Lade- und Entladezyklus gezählt. Die Entladung kann sich dabei aus mehreren Teilentladungen zusammensetzen.
Wird der Akku beispielsweise zunächst von 100 auf 40 Prozent entladen, entspricht dies 60 Prozent. Nach dem erneuten Aufladen werden weitere 25 Prozent Entladung benötigt, damit insgesamt ein Zyklus erreicht ist.
Warum weicht die Reichweite auf der Startseite der Avinox Ride App von den Moduswerten ab?
Die auf der Startseite angezeigte Batteriereichweite ist ein zusammengefasster Durchschnittswert, bei dem der Eco-Modus nicht als alleinige Grundlage verwendet wird. Nach dem Öffnen der Reichweitenanzeige zeigt die App getrennte Schätzwerte für die verfügbaren Unterstützungsmodi.
Die Werte sind Prognosen. Sie verändern sich unter anderem mit Fahrstil, Höhenprofil, Temperatur, Fahrergewicht, Reifendruck und aktueller Unterstützungsstufe.
Beeinflusst ein 27,5-Zoll-Hinterrad die Reichweite des AMFLOW PL?
Für die Reichweite nach dem Umbau auf ein 27,5-Zoll-Hinterrad liegen keine eigenen Vergleichswerte vor. Die tatsächliche Reichweite wird stärker durch Fahrer- und Fahrradgewicht, Höhenmeter, Untergrund, Temperatur, Reifendruck, Unterstützungsmodus und Fahrweise bestimmt.
Nach dem Umbau müssen die Flip-Chips korrekt eingestellt und die tatsächliche Laufradgröße in der Avinox Ride App hinterlegt werden, damit Geschwindigkeit und Strecke richtig berechnet werden.
Wie lange kann ein vollgeladener PL-Akku externe Geräte versorgen?
Der USB-C-Anschluss des zentralen Displays kann kompatible Geräte mit bis zu 65 Watt versorgen. Für einen vollständig geladenen 800-Wh-Akku ergibt die theoretische Beispielrechnung bei durchgängiger maximaler Abgabe und ungefähr zehn Prozent Umwandlungsverlust rund elf Stunden.
Dieser Wert ist eine rechnerische Orientierung. Das Fahrrad selbst benötigt ebenfalls Energie, und Ladeprotokoll, angeschlossenes Gerät, Akkutemperatur und Systemzustand beeinflussen die tatsächliche Dauer.
Wie lange hält der Avinox-Akku und welche Schutzklassen gelten?
Für den Avinox-Akku wird die Schutzklasse IP56 genannt. Unter den beschriebenen Laborbedingungen bei 25 Grad Celsius, mit passendem Ladegerät und Entladung bei Nennleistung soll der Akku nach 500 Zyklen noch ungefähr 80 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität besitzen.
Für die Antriebseinheit wird die Schutzklasse IP66 angegeben. Schutzklassen beschreiben den Widerstand gegen Staub und Wasser unter definierten Prüfbedingungen, sind jedoch keine Freigabe für Hochdruckreinigung, Untertauchen oder unsachgemäßes Laden.
Fragen zu App, Display und kabellosen Bedienelementen
Wie führt man ein Firmware-Upgrade für das AMFLOW PL durch?
Gilt für: AMFLOW PL und Avinox Ride App
Upgrade starten
- Öffne die Avinox Ride App, schalte das AMFLOW PL ein und kopple das Fahrrad mit dem Smartphone.
- Erscheint auf der App-Startseite ein Upgrade-Hinweis, wähle „Geräte-Upgrade“, um die Upgrade-Seite zu öffnen.
- Prüfe die angezeigte Firmware-Version, tippe auf „Upgrade“ und folge den Anweisungen in der App.
Ablauf des Upgrades
- Das Firmware-Paket wird per Bluetooth an das zentrale Display übertragen.
- Das Display übernimmt das Paket, prüft es und führt das Upgrade aus.
- Passt die Firmware der Schalteinheit nicht zur Version des Displays, erscheint ein zusätzlicher Upgrade-Hinweis. Die Schalteinheit sollte anschließend auf dieselbe Version aktualisiert werden.
Vor und während des Upgrades: Bluetooth und Internetverbindung des Smartphones müssen aktiv sein. Der Fahrradakku sollte mehr als 20 Prozent geladen sein. Das Fahrrad muss stillstehen, die Bluetooth-Verbindung darf nicht unterbrochen werden, das Display muss eingeschaltet bleiben und die App darf während des Vorgangs nicht verlassen werden.
Wie exportiere beziehungsweise übermittle ich Diagnoseprotokolle aus der Avinox Ride App?
Gilt für: Avinox Ride App; keinem bestimmten Fahrradmodell zugeordnet
Die beschriebene Funktion speichert die Protokolle nicht als lokale Datei, sondern übermittelt Diagnoseinformationen zusammen mit einer Fehlerbeschreibung:
- Öffne die Avinox Ride App und tippe unten rechts auf das persönliche Symbol.
- Wähle „Hilfe & Support“.
- Tippe auf „App-Fehler“.
- Beschreibe den Fehler möglichst genau und tippe auf „Senden“.
Hilfreich sind Angaben dazu, wann der Fehler auftrat, welche Funktion verwendet wurde und ob sich das Problem wiederholen lässt.
Welche Daten werden beim Entkoppeln der Avinox Ride App zurückgesetzt?
Beim Entkoppeln werden die personalisierten Einstellungen im zentralen Steuergerät auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Die im Fahrrad gespeicherten Fahrdaten bleiben erhalten. Auch das Passwort des zentralen Displays wird nicht gelöscht. Wird das Fahrrad später erneut mit demselben Benutzerkonto verbunden, bleiben die diesem Konto zugeordneten Cloud-Daten weiterhin verfügbar.
Warum ist die Position auf dem Display manchmal ungenau?
Nach einem vollständigen Neustart kann die erste Satellitenerfassung ungefähr drei bis fünf Minuten dauern. Das Fahrrad sollte dafür möglichst in einem offenen Bereich stehen. Gebäude, Metallkonstruktionen, dichte Bebauung und andere Hindernisse können das Satellitensignal während der Fahrt abschwächen. In freiem Gelände sollte sich die Positionsanzeige wieder aktualisieren.
Welche Smartphones zeigen Bewegungs- oder Diebstahlwarnungen als Pop-up an?
Die Hersteller-FAQ nennen iPhones, bestimmte Huawei-Geräte und Smartphones mit Google Mobile Services. Für eine Benachrichtigung muss das Fahrrad über Bluetooth oder ein Mobilfunknetz erreichbar sein. Ohne Bluetooth-Verbindung und ohne aktive SIM-Verbindung können Fernwarnungen nicht übertragen werden.
Kann das Fahrrad im ausgeschalteten Zustand über Mobilfunk erreicht werden?
Beim PL und PX können Akkustand und Standort bei aktivierter Mobilfunk- beziehungsweise IoT-Verbindung auch im ausgeschalteten Zustand über die App abgefragt werden. Erkennt das System eine ungewöhnliche Bewegung, kann eine Warnung ausgelöst werden. Je nach Zustand kann eine Entsperrung freigegeben oder der verriegelte Zustand beibehalten werden.
Beim PX Carbon Pro ist laut Hersteller eine IoT-SIM vorinstalliert. Beim regulären PX Carbon ist eine geeignete Nano-SIM separat erforderlich. Beim PL wird ebenfalls eine lokale Nano-SIM benötigt. Mobilfunkfunktionen können während Datenroaming eingeschränkt sein.
Unterstützt das AMFLOW PL einen Fernstart über die Avinox Ride App?
Gilt für: AMFLOW PL
Ein Fernstart wird nur unterstützt, wenn das Fahrrad per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden ist. Besteht ausschließlich eine 4G-Verbindung ohne aktive Bluetooth-Verbindung, kann das Fahrrad nicht über die App gestartet werden.
Wie wird eine Nano-SIM installiert?
Beim PL und PX wird das Control Display entfernt. Die Nano-SIM wird in den dafür vorgesehenen Steckplatz hinter dem Display eingesetzt. Anschließend kann die Netzwerkverbindung eingerichtet werden. Die SIM muss zum lokalen Netz und zu den regionalen Vorgaben passen.
Wie viel Datenvolumen benötigen die Mobilfunkfunktionen?
AMFLOW nennt ungefähr 200 Megabyte pro Monat für aktivierte Fernsteuerungsfunktionen und weitere ungefähr 200 Megabyte für das Hochladen von Fahrdaten. Der tatsächliche Verbrauch kann von der Nutzung abhängen.
Welche SIM-Leistungen sind beim AMFLOW PX Carbon Pro enthalten?
Gilt für: AMFLOW PX Carbon Pro mit mitgelieferter SIM-Karte
Die zusammen mit dem Fahrrad bereitgestellte SIM-Karte umfasst einen Servicezeitraum von fünf Jahren und ein jährliches Datenvolumen von 3 GB für die 4G-Konnektivität des Fahrrads.
Die SIM-Karte ist der Verkaufsregion des Fahrrads zugeordnet und nur im entsprechenden Land beziehungsweise der vorgesehenen Region nutzbar. Wird das Fahrrad dauerhaft in einer anderen Region verwendet, kann die mitgelieferte SIM dort ihre 4G-Funktion verlieren. In diesem Fall kann eine vor Ort gültige und technisch geeignete lokale SIM-Karte eingesetzt werden.
Was bedeuten die Leuchten der Wireless Controller?
Zum Koppeln eines neuen Controllers werden beide Tasten gleichzeitig gedrückt gehalten, bis die Anzeige grün blinkt. Anschließend wird die Verbindung am Control Display abgeschlossen. Eine rot blinkende Anzeige weist auf eine schwache Knopfzelle hin.
Was ist zu tun, wenn die Wireless Controller nicht gekoppelt werden können?
Beide Tasten eines Controllers sollten ungefähr fünf Sekunden gedrückt gehalten werden, bis die grüne Anzeige schnell blinkt. Danach wird der Kopplungsvorgang erneut gestartet.
Welche Batterie verwenden die Wireless Controller?
Die Avinox Wireless Controller verwenden jeweils eine CR1620-Knopfzelle. Die typische Laufzeit beträgt bei normaler Nutzung ungefähr ein Jahr und hängt von Nutzungshäufigkeit und Umgebungsbedingungen ab. Die Tasten wurden nach den vorliegenden Herstellerangaben auf mehr als 100.000 Betätigungen geprüft.
Beim elektronischen SRAM AXS Pod Controller der PL-Pro-Ausführung wird dagegen eine CR2032-Knopfzelle verwendet. Deren typische Laufzeit wird mit ungefähr ein bis zwei Jahren angegeben.
Kann das Fahrrad mit nur einem Controller verwendet werden?
Ja. Die Modelle können mit zwei, einem oder ohne Wireless Controller betrieben werden. Ohne Controller erfolgt die Bedienung über das Control Display.
Was ist zu tun, wenn sich das AMFLOW PL nicht mit der Avinox Ride App koppeln lässt?
Gilt für: AMFLOW PL
Bindungsstatus prüfen
- Prüfe zunächst, ob es sich um die erste Kopplung handelt oder ob das Fahrrad bereits zuvor mit einem Konto verbunden war.
- Bei der ersten Kopplung müssen Bluetooth und die erforderlichen App-Berechtigungen aktiviert sein. Bei einem iPhone ist zusätzlich die Bluetooth-Berechtigung der Avinox Ride App in den Systemeinstellungen zu prüfen.
- War das Fahrrad bereits gekoppelt, scanne den QR-Code auf dem zentralen Display. Wird eine bestehende Bindung angezeigt, muss das Fahrrad zuerst mit dem zuvor verwendeten Konto entkoppelt werden.
Bluetooth-Verbindung prüfen
- Öffne die Bluetooth-Einstellungen des Smartphones und suche nach einem Gerät mit der Bezeichnung „Avinox …“.
- Wird das Gerät nicht angezeigt, entferne andere Smartphones aus der unmittelbaren Umgebung oder deaktiviere deren Bluetooth-Funktion. Das gilt besonders für Geräte, die zuvor mit dem Fahrrad verbunden waren.
- Bleibt das Display auch ohne weitere Bluetooth-Geräte unsichtbar, kann eine Störung der Bluetooth-Funktion des zentralen Displays vorliegen.
Kopplung über die Gerätesuche
Öffne die Avinox Ride App, melde dich an und wähle auf der Startseite „Fahrrad koppeln“ und anschließend „Suche koppeln“. Nutze dabei nicht den QR-Code. Sobald „Avinox …“ angezeigt wird, tippe auf „Koppeln“ und bestätige gleichzeitig die Kopplungsanfrage auf dem zentralen Display.
Können Fahrradcomputer oder Sportuhren anderer Hersteller verwendet werden?
Eine mechanische Montage eines Fahrradcomputers kann je nach Gerät und Halterung möglich sein. Eine direkte Datenkopplung mit dem Avinox-System wird jedoch nicht für jedes Gerät unterstützt.
Für das AMFLOW PL wird insbesondere die direkte Kopplung mit einem Garmin-Fahrradcomputer nicht unterstützt. Herzfrequenzsensoren werden getrennt über die dafür vorgesehenen Bluetooth- oder ANT+-Funktionen verbunden.
Kann das AMFLOW PL mit einem Garmin-Fahrradcomputer gekoppelt werden?
Gilt für: AMFLOW PL
Nein. Eine direkte Kopplung des AMFLOW PL mit einem Garmin-Fahrradcomputer wird nicht unterstützt.
Welche Actionkameras sind kompatibel?
In den aktuellen FAQ von PX, PR und TL werden DJI Osmo Action 5 Pro, DJI Osmo Action 6 und DJI Osmo 360 als getestete Modelle genannt.
Können mehrere Osmo-Actionkameras gleichzeitig verbunden werden?
Nein. Die gleichzeitige Verbindung mehrerer Kameras wird derzeit nicht unterstützt.
Welche Herzfrequenzsensoren werden empfohlen?
Für das PL nennt AMFLOW iGPSPORT HR70, Scosche Rhythm 24, Myzone MZ-1, XOSS X2 Pro und Polar H9.
Beim PX werden iGPSPORT HR70, Garmin HRM4-Run, XOSS X2 Pro, Polar H9, Wahoo TICKR, Huawei Watch Fit 4 Pro und Garmin Fenix 8 aufgeführt.
Für PR und TL nennt der Hersteller iGPSPORT HR70, XOSS X2 Pro, Polar H9, Wahoo TICKR und Huawei Watch Fit 4 Pro. Die Listen geben den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung getesteten oder empfohlenen Stand wieder.
Wie funktioniert die intelligente Herzfrequenzsteuerung?
Gilt für: unterstützte AMFLOW-Modelle und kompatible Herzfrequenzsensoren
Die Funktion passt die Tretunterstützung in Echtzeit an einen festgelegten Herzfrequenzbereich an. Sie wird in der Avinox Ride App unter „Meine Geräte“ → „Unterstützungsmodus“ → „Verwalten“ aktiviert. Anschließend lässt sich der gewünschte Herzfrequenzbereich festlegen.
Erkennt das System eine zu hohe Herzfrequenz, erscheint eine Warnung auf dem zentralen Display und die Unterstützung wird erhöht. Liegt die Herzfrequenz unter dem Zielbereich, wird die Unterstützung reduziert.
Als kompatible Geräte werden iGPSPORT HR70, Garmin HRM4-Run, XOSS X2 Pro, Polar H9, Wahoo TICKR, HUAWEI WATCH FIT 4 Pro und Garmin Fenix 8 genannt. Die Kompatibilitätsliste kann mit späteren Softwareständen erweitert werden.
Wie funktioniert die Routenbuch-Funktion der Offline-Karte?
Gilt für: Avinox Ride App und kompatible AMFLOW-Displays
Mit der Routenbuch-Funktion lassen sich geplante Touren in die App importieren, auswerten und an das zentrale Fahrraddisplay senden.
Route in die App importieren
- Dateiimport: Auf der Seite „Navigation“ das Pluszeichen wählen und eine GPX-, TCX- oder FIT-Datei vom Smartphone importieren. Nach der Analyse muss die Route gespeichert werden.
- Komoot: Das Komoot-Konto unter „Mein Profil“ → „Konten verknüpfen“ verbinden und gespeicherte Komoot-Routen importieren.
- Frühere Fahrten: Bereits erfolgreich an das Fahrraddisplay gesendete Fahrten können als Routenbuch verwendet werden.
Informationen in der App
Die Detailseite zeigt Route, Start und Ziel, voraussichtliche Fahrzeit, angenommene Geschwindigkeit, Höhenmeter, Höhenprofil und eine geschätzte Energieverwendung für Auto, Eco, Trail und Turbo. Die Energieschätzung setzt aktuelle oder zwischengespeicherte Gerätedaten voraus.
Navigation am Display starten
Nach dem Senden startet die Navigation nicht automatisch. Öffne am Display „Einstellungen“ → „Navigation“ → „Importiert“, wähle die gewünschte Route und starte sie manuell. Das Display kann höchstens zehn Routen speichern.
- Etwa 150 Meter vor einer Abzweigung ertönt ein Signal.
- Die Kompassansicht richtet die Oberseite an der Fahrtrichtung aus.
- Ein rotes GNSS-Symbol kennzeichnet ein schwaches Satellitensignal.
- Die nächsten 150 Meter der geplanten Richtung werden hervorgehoben.
- Die Karte unterstützt Vergrößern, Verkleinern und Verschieben.
Wichtig: Nach dem Import muss „Speichern und an Gerät senden“ gewählt werden. Vollständig identische Dateien mit gleichem Namen und gleichem Routeninhalt können nicht erneut importiert werden. Sind zehn Routen gespeichert, muss vor dem nächsten Import mindestens eine alte Route gelöscht werden.
Unterstützt die AMFLOW PR-Serie Apple „Wo ist?“ (Find My)?
Gilt für: gesamte AMFLOW PR-Serie
Ja. Die PR-Modelle unterstützen Apples „Wo ist?“-Netzwerk. Das Fahrrad kann auch ohne eigene Mobilfunkverbindung über verschlüsselte Bluetooth-Signale von Apple-Geräten in der Umgebung erkannt und anonym an den Eigentümer gemeldet werden.
Zur Kopplung wird ein kompatibles iPhone in die Nähe des Fahrrads gehalten. Anschließend wird das Fahrrad nach den angezeigten Schritten mit der Apple-ID verbunden und kann in der App „Wo ist?“ angezeigt werden.
Die PR-Lösung unterscheidet sich von der SIM-basierten Ortung der PX-Serie. Für die Nutzung des Apple-Netzwerks ist keine zusätzliche SIM-Karte erforderlich. Die PX-Serie unterstützt Apple „Wo ist?“ nicht.
Auf Android-Geräten ist diese Funktion nicht verfügbar. Ein konkreter Termin für eine plattformübergreifende Android-Lösung wird in den bereitgestellten Informationen nicht genannt.
Wie lassen sich beim AMFLOW PL kumulierte Fahrzeit und Fahrstrecke einsehen?
Gilt für: AMFLOW PL und Avinox Ride App
Während einer laufenden Fahrt zeigt das zentrale Display die bereits gefahrene Zeit und Strecke an. Die kumulierte Fahrzeit und die gesamte Fahrstrecke können in der Avinox Ride App auf der Datenseite eingesehen werden.
Welche Funktionen lassen sich mit den kabellosen Bluetooth-Controllern bedienen?
Die kabellosen Controller verbinden sich per Bluetooth mit dem Avinox-System und vereinfachen die Montage am Lenker. Sie können zum Wechseln des Unterstützungsmodus und zum Umschalten der Displayseiten verwendet werden.
Die Funktion des rechten Controllers kann angepasst werden. Je nach Konfiguration lassen sich während der Fahrt unter anderem Displayseiten wechseln, die Einstellungsseite öffnen oder der Boost-Modus aktivieren, ohne dafür anzuhalten.
Wie werden benutzerdefinierte Unterstützungsmodi in der Avinox Ride App erstellt?
Öffne in der Avinox Ride App „Mein Fahrzeug“ und anschließend „Unterstützungsmodus-Einstellungen“. Tippe oben rechts auf das Pluszeichen, vergib einen Namen mit höchstens fünf Zeichen und speichere den neuen Modus.
Danach lassen sich Parameter wie maximales Drehmoment und Leistung an den persönlichen Fahrstil anpassen. Es können höchstens fünf benutzerdefinierte Unterstützungsmodi gespeichert werden. Nicht benötigte Modi können ausgeblendet oder gelöscht werden.
Darstellung: Im benutzerdefinierten Modus wird keine geschätzte Reichweite angezeigt. Die Benutzeroberfläche entspricht dabei der Darstellung des Modus „Unterstützung aus“.
Wie funktioniert die intelligente automatische Scheinwerfersteuerung?
Gilt für: AMFLOW PX; PL nach späterem Update vorgesehen
Ein Lichtsensor im zentralen Display erfasst die Umgebungshelligkeit. Ist die Funktion aktiv, kann das Avinox-Frontlicht abhängig von den Lichtverhältnissen automatisch ein- oder ausgeschaltet werden.
- PX-Serie: Die Funktion wird bereits unterstützt.
- PL-Serie: Die Unterstützung ist nach den bereitgestellten Angaben für ein späteres Update vorgesehen.
- PR-Serie: Die Funktion wird nicht unterstützt.
Wird die Beleuchtung während der Fahrt manuell verändert, beispielsweise durch einen Wechsel zwischen Fern- und Abblendlicht, pausiert die Automatik für die aktuelle Fahrt. Um die automatische Steuerung erneut zu aktivieren, muss das zentrale System nach dem Ende der Fahrt neu gestartet werden.
Wie kopple ich ein Smartphone mit dem AMFLOW PL?
Gilt für: AMFLOW PL und Avinox Ride App
Installiere die Avinox Ride App, aktiviere Bluetooth und die Internetverbindung des Smartphones und melde dich in der App an. Schalte das Fahrrad ein, indem du die Taste unter dem zentralen Display ungefähr zwei Sekunden gedrückt hältst.
Beim ersten Einschalten erscheint nach der Sprachauswahl der Kopplungs-QR-Code. Bei einem bereits eingerichteten Fahrrad öffnest du am Display die Einstellungen und anschließend „App-Kopplung“.
Wähle in der App „Fahrrad koppeln“. Die Verbindung kann entweder durch Scannen des QR-Codes oder über „Suche koppeln“ und die Bluetooth-Gerätesuche hergestellt werden.
Wie viele Fahrräder und Benutzerkonten können miteinander verbunden werden?
Ein Benutzerkonto kann jeweils mit einem Fahrrad verbunden werden, und ein Fahrrad kann jeweils nur einem Benutzerkonto zugeordnet sein. Mehrere Smartphones dürfen sich jedoch mit demselben Konto anmelden.
Ist eine SIM-Karte installiert und die 4G-Funktion aktiv, können mehrere Smartphones über dasselbe Konto auf die Onlinefunktionen zugreifen. Für eine neue Bluetooth-Verbindung muss die aktive Bluetooth-Verbindung des zuvor verwendeten Smartphones getrennt werden.
Wie verbinde ich einen Herzfrequenzgurt mit dem AMFLOW PL?
Gilt für: AMFLOW PL
Wische auf der Hauptseite des zentralen Displays von unten nach oben und öffne „Zubehör“. Wähle „Zubehör hinzufügen“ und anschließend „Herzfrequenzgurt“. Starte die Suche und wähle den gewünschten Sensor aus.
Standardmäßig wird Bluetooth verwendet. Über die Auswahl am unteren Displayrand kann auf ANT+ gewechselt und später wieder zu Bluetooth zurückgekehrt werden.
Kompatibilität: Im Bluetooth-Modus können auch Sportuhren gefunden werden. Nicht als Herzfrequenzgurt freigegebene Geräte können zu Verbindungsproblemen mit anderen Bluetooth-Komponenten führen.
Welche Betriebssysteme unterstützt die Avinox Ride App?
Die aktuell unterstützten Betriebssysteme und Versionsstände werden im AMFLOW-Downloadbereich aufgeführt. Vor der Installation sollte die dortige Kompatibilitätsliste geprüft werden.
Nach den vorliegenden Angaben ist die App derzeit nicht mit HarmonyOS NEXT kompatibel. Das betrifft auch Huawei-Smartphones, die grundsätzlich in einer älteren Kompatibilitätsliste erscheinen können, inzwischen aber HarmonyOS NEXT verwenden.
Welche Drittanbieter-Dienste unterstützt die Avinox Ride App?
Für die Synchronisation von Fahrdaten wird Strava unterstützt. Zusätzlich kann Komoot zur Übernahme gespeicherter Routen in die Routenbuch-Funktion verknüpft werden.
Die beiden Funktionen sind zu unterscheiden: Strava dient der Übertragung von Fahraktivitäten, während Komoot für die Routenplanung und den Import von Touren verwendet wird.
Was kann ich tun, wenn Strava nicht verbunden wird oder Fahrdaten fehlen?
Gilt für: Avinox Ride App und Strava
Schlägt bereits die Kontoverknüpfung fehl, kann eine doppelte Kontobindung vorliegen. In diesem Fall sollten die bestehende Verbindung und die Fahrradkopplung geprüft und gegebenenfalls sauber aufgehoben und neu eingerichtet werden.
Ist Strava verbunden, aber eine Fahrt fehlt, hängt die Übertragung von der Datensynchronisation ab. Mit aktiver 4G-Verbindung und Daten-Cloud werden Fahrten automatisch hochgeladen. Ohne diese Funktion müssen die Fahrdaten zunächst manuell in die Avinox Ride App geladen werden; anschließend können sie an Strava übertragen werden.
Welche intelligenten Funktionen stehen nach der App-Verbindung zur Verfügung?
Die App kann unter anderem Geschwindigkeit, Fahrstrecke, Trittfrequenz, Leistung, Drehmoment, Steigung, Höhe, Kalorien und – mit verbundenem Sensor – die Herzfrequenz anzeigen. Fahrdaten und aufgezeichnete Routen lassen sich nach einer Fahrt analysieren.
Zusätzlich können Unterstützungsparameter angepasst, Diagnosedaten eingesehen und Softwareaktualisierungen durchgeführt werden. Je nach Modell und Ausstattung stehen 4G-Funktionen, Standortanzeige, Bewegungsalarm, Passwortschutz, digitaler Smartphone-Schlüssel und ein fernaktivierbarer Diebstahlschutz zur Verfügung.
Beim Einschalten führt das System eine Zustandsprüfung durch. Erkannte Störungen werden auf dem Display angezeigt und können in der App mit weiteren Hinweisen aufgerufen werden.
Kann der elektronische Schalter des AMFLOW PL Carbon Pro in der Avinox Ride App angepasst werden?
Gilt für: AMFLOW PL Carbon Pro
Nein. Die Belegung der elektronischen SRAM-Schalter wird nicht in der Avinox Ride App angepasst. Dafür ist die SRAM AXS App erforderlich.
Welche Vernetzungs- und Diebstahlschutzfunktionen bietet das AMFLOW PL?
Gilt für: AMFLOW PL
Das System kann Fahrdaten über Sensoren und GPS erfassen, Routen aufzeichnen, Daten in die Cloud übertragen und – bei eingerichteter Verbindung – Fahrten mit Diensten wie Strava synchronisieren.
Für den Diebstahlschutz stehen ein Display-Passwort, ein Smartphone als Bluetooth-Schlüssel, eine Ortungsfunktion mit Signalton, Bewegungswarnungen und ein Sperrmodus für die elektrische Unterstützung zur Verfügung. Für Fernfunktionen wird eine funktionierende 4G-Verbindung benötigt.
Wichtig: Die elektronische Sperre verhindert nur die elektrische Unterstützung. Das Fahrrad kann weiterhin geschoben oder ohne Unterstützung gefahren werden und benötigt deshalb zusätzlich ein geeignetes mechanisches Schloss.
Zeichnet das AMFLOW PL die absolute oder die relative Höhe auf?
Gilt für: AMFLOW PL
Das AMFLOW PL zeichnet die absolute Höhe auf. Die Höhenangabe bezieht sich damit auf die Höhe über dem verwendeten Bezugsniveau und nicht lediglich auf die während einer Fahrt zurückgelegte Höhendifferenz.
Bleibt der Diebstahlalarm aktiv, wenn das zentrale Display entfernt wird?
Ja. Das zentrale Display besitzt einen integrierten Lithium-Ionen-Polymer-Akku mit 910 mAh. Wird das Display bei aktiviertem Diebstahlschutz entfernt oder ungewöhnlich bewegt, kann es weiterhin einen Alarmton und eine Benachrichtigung auslösen.
Im Überwachungsmodus wird eine Laufzeit von ungefähr 72 Stunden genannt. Die tatsächliche Dauer hängt von Akkuzustand, Temperatur, Mobilfunk- und Bluetooth-Aktivität sowie der Anzahl ausgelöster Alarme ab.
Kann das AMFLOW PL Firmware-Updates automatisch über die SIM-Karte installieren?
Nein. Beim AMFLOW PL wird das Firmware-Update über die Avinox Ride App und eine bestehende Bluetooth-Verbindung zum Smartphone gestartet. Eine installierte SIM-Karte und eine 4G-Verbindung ersetzen diesen Vorgang nicht.
Wie werden die Unterstützungsmodi am AMFLOW PL gewechselt?
Die regulären Modi OFF, Eco, Auto, Trail und Turbo können auf zwei Arten gewechselt werden. Am linken Wireless Controller schaltet ein kurzer Tastendruck durch die verfügbaren Modi. Alternativ kann die Taste am zentralen Display kurz gedrückt werden.
Die Displaytaste darf dafür nicht lange gedrückt werden, da ein längeres Drücken das System ausschaltet.
Kann die Motorunterstützung aus der Ferne abgeschaltet werden?
Das AMFLOW PL unterstützt das Fernabschalten der elektrischen Unterstützung sowohl bei einer Bluetooth- als auch bei einer funktionsfähigen 4G-Verbindung. Das elektronische Sperren deaktiviert die Motorunterstützung, ersetzt jedoch kein mechanisches Fahrradschloss: Das Fahrrad kann weiterhin ohne Unterstützung geschoben oder durch Treten bewegt werden.
Welche ANT+-Geräte unterstützt das AMFLOW PL?
Über ANT+ werden derzeit kompatible Herzfrequenzgurte unterstützt. Eine allgemeine Kopplung beliebiger ANT+-Fahrradcomputer, Sportuhren oder weiterer Sensorarten ist damit nicht automatisch gegeben.
Kann der Bildschirm des AMFLOW PL vollständig abgeschaltet werden?
Eine separate Bildschirmabschaltung bei weiterhin aktivem System wird nach den vorliegenden Angaben derzeit nicht unterstützt. Die Anzeigehelligkeit wird über den integrierten Lichtsensor automatisch angepasst. Funktionsumfänge können sich mit späteren Firmware-Versionen ändern.
Welche Funktionen bietet das zentrale Display des AMFLOW PL?
Das AMFLOW PL besitzt ein integriertes 2-Zoll-OLED-Touchdisplay mit 326 ppi und einer angegebenen Spitzenhelligkeit von 800 Nits. Ein Lichtsensor passt die Helligkeit an die Umgebung an; eine AF-/AG-Oberflächenbehandlung soll Fingerabdrücke und Spiegelungen reduzieren.
Angezeigt werden je nach konfigurierter Seite unter anderem Unterstützungsmodus, Uhrzeit, Geschwindigkeit, Akkustand, geschätzte Reichweite, Strecke, Trittfrequenz, Fahrerleistung, Drehmoment, Steigung, Höhe, Kalorien, Unterstützungsverhältnis, Bewegungszeit, Kompass und Herzfrequenz bei verbundenem Sensor. Durch Wischen kann zwischen den Anzeigeseiten gewechselt werden.
Bleibt der USB-C-Anschluss des Displays bei angeschlossenem Gerät geschützt?
Für das zentrale Display wird auch bei angeschlossenem kompatiblem USB-C-Gerät die Schutzklasse IP56 genannt. Die Steckverbindung muss dennoch sauber, unbeschädigt und korrekt eingesetzt sein. Der Anschluss sollte nicht unter Wasser, bei Hochdruckreinigung oder mit feuchten beziehungsweise verschmutzten Steckern verwendet werden.
Kann der USB-C-Anschluss des AMFLOW PL eine Drohne oder anderes Zubehör laden?
Der externe USB-C-Stromanschluss unterstützt USB Power Delivery 3.0 mit bis zu 65 Watt. Geräte wie Smartphones, Fahrradlampen, Leistungsmesser oder kompatible Drohnen können geladen werden, sofern sie das unterstützte PD-Ladeprotokoll verwenden und innerhalb der Leistungsgrenze bleiben.
Eine konkrete Spannung oder Stromstärke hängt von der zwischen Gerät und Anschluss ausgehandelten PD-Stufe ab. Für empfindliche Geräte sollte vorab deren Ladefreigabe geprüft werden.
Kann die mechanische Gangschaltung über das zentrale Display bedient werden?
Nein. Das zentrale Display schaltet nicht mechanisch zwischen den Ritzeln. Bei einer SRAM-Schaltung erfolgt der Gangwechsel über die vorgesehenen physischen beziehungsweise elektronischen Schalttasten. Konfigurationen des SRAM AXS Pod Controllers werden in der SRAM AXS App vorgenommen.
Wie findet man ein in der Nähe abgestelltes AMFLOW PL?
Ist das Fahrrad in Bluetooth-Reichweite, kann es über die Avinox Ride App verbunden und der Signalton aktiviert werden. Bei ausgeschaltetem Display wird das Fahrrad zunächst über Bluetooth geweckt; anschließend kann die Suchfunktion ausgelöst werden.
Diese Nahbereichssuche ergänzt die Standortanzeige, ersetzt aber keine Diebstahlsicherung oder mechanische Sicherung.
Wie groß ist die Bluetooth-Reichweite des AMFLOW PL?
In einer freien, störungsarmen Umgebung wird eine typische Reichweite von ungefähr zehn Metern genannt. Wände, Metall, andere Funkgeräte, das verwendete Smartphone und die Körperposition können die Reichweite deutlich reduzieren.
Fragen zu SmoothShift und Motoranpassung
Was ist SmoothShift?
SmoothShift unterstützt den Gangwechsel mithilfe der Antriebseinheit. Erkennt das System einen Schaltvorgang, wird die Bewegung des Antriebsstrangs so beeinflusst, dass der Wechsel auch unter elektrischer Unterstützung kontrollierter ablaufen kann.
Welche Voraussetzungen gelten beim AMFLOW PL?
Das PL benötigt mindestens Firmware V00.11.03.04, eine SRAM Eagle Transmission und eine Stromversorgung des Schaltwerks über das SRAM-AXS-Kabel. SmoothShift muss am Control Display aktiviert sein.
Welche Voraussetzungen gelten beim PX und PR?
PX und PR benötigen mindestens Firmware V01.03.01.10, eine SRAM Eagle Transmission und das für die Avinox-M2-Serie vorgesehene Stromkabel für das SRAM-AXS-Schaltwerk.
Welche Voraussetzungen gelten beim TL Carbon?
Das TL Carbon benötigt mindestens Firmware V01.03.01.10 und das elektronische Schaltsystem TRP E.A.S.I. RD-T7010E-L. Das Schaltwerk muss über das Avinox-Kommunikationskabel verbunden sein.
Bei Wartungsarbeiten oder Situationen außerhalb des Fahrbetriebs soll SmoothShift deaktiviert und die Motorunterstützung auf „Aus“ gestellt werden.
Welche Leistung kann nach einem Firmware-Update eingestellt werden?
Beim PL können mit der genannten Firmware bis zu 1.000 Watt Spitzenleistung in Auto, Trail und Turbo eingestellt werden.
Beim PX können in Auto, Trail und Turbo bis zu 1.500 Watt gewählt werden.
Beim PR Carbon Pro sind mit RS800-Akku bis zu 1.500 Watt im Boost-Modus und bis zu 1.300 Watt in regulären Modi möglich. Beim regulären PR Carbon sind mit RS800-Akku bis zu 1.100 Watt im Boost-Modus und bis zu 1.100 Watt in den regulären Modi vorgesehen.
Das TL Carbon kann mit RS800-Akku bis zu 1.100 Watt im Boost-Modus und bis zu 1.100 Watt in regulären Modi bereitstellen. Unabhängig von der technischen Einstellmöglichkeit müssen die örtlichen gesetzlichen Vorgaben beachtet werden.
Ist das SRAM-AXS-Stromkabel der Avinox-M2-Serie mit dem M1-Schaltwerk-Verlängerungskabel kompatibel?
Gilt für: AMFLOW-Modelle mit Avinox M1 beziehungsweise M2/M2S
Nein. Die Kabel besitzen unterschiedliche Schnittstellen und können nicht gegeneinander ausgetauscht werden. Das Schaltwerk-Stromversorgungskabel des M1-Motors verwendet einen 2-Pin-Anschluss. Die Kabel für die hintere Schaltung der M2-Serie verwenden einen 4-Pin-Anschluss.
Für ein M2- oder M2S-System muss deshalb das dafür vorgesehene SRAM-AXS-Stromversorgungskabel verwendet werden. Bei Unsicherheit sollte ein AMFLOW-Fachhändler die benötigte Ausführung anhand des Motors und der Schaltung bestimmen.
Fragen zu Rahmen, Laufrädern und Komponenten
Wie lange gilt die Garantie auf den Carbonrahmen?
Für den ursprünglichen Eigentümer nennt AMFLOW fünf Jahre Garantie auf den Carbonrahmen, ausgenommen Lackierung und Grafiken. Bei einem Eigentümerwechsel gilt für nachfolgende Besitzer eine zweijährige Frist, gerechnet ab dem ursprünglichen Versanddatum des Fahrrads durch AMFLOW.
Bei einem Riss soll ein Servicefall eingereicht werden. Anschließend wird geprüft, ob eine Reparatur oder ein Austausch infrage kommt.
Welche Trinkflaschenhalter können verwendet werden?
Am AMFLOW PL kann ein Flaschenhalter montiert werden. Im Unterrohr befinden sich zwei Gewindebohrungen im üblichen Flaschenhaltermaß. Der Lochabstand beträgt 64 Millimeter, die Gewindegröße M5. Eine zweite Flaschenhalterposition oder zusätzliche erweiterte Befestigungsbohrungen sind am PL-Rahmen nicht vorgesehen.
Für die PX- und PR-Serie nennt AMFLOW einen Kunststoff-Flaschenhalter, der abhängig von der Form der Flasche Behälter bis ungefähr 750 Milliliter aufnehmen kann. Für eine möglichst stabile und konfliktfreie Montage wird eine Flasche mit etwa 500 Millilitern empfohlen. Flaschendurchmesser, Bodenform und Rahmengröße beeinflussen den tatsächlich verfügbaren Platz. Beim TL Carbon sollte die Freigängigkeit ebenfalls mit der konkreten Flasche und Rahmengröße geprüft werden.
Welche Sattelstützen sind kompatibel?
Alle genannten AMFLOW-Modelle verwenden absenkbare Sattelstützen mit 31,6 Millimetern Durchmesser.
PX: In M und L sind 190 Millimeter Hub vorgesehen, mit Einstecktiefen von ungefähr 260 beziehungsweise 270 Millimetern. XL verwendet 210 Millimeter Hub und ungefähr 290 Millimeter Einstecktiefe. XXL verwendet 230 Millimeter Hub und ungefähr 310 Millimeter Einstecktiefe.
PR: Größe M verwendet 190 Millimeter Hub und ungefähr 260 Millimeter Einstecktiefe. L und XL verwenden 210 Millimeter Hub und ungefähr 280 Millimeter Einstecktiefe. XXL verwendet 230 Millimeter Hub und ungefähr 300 Millimeter Einstecktiefe.
TL Carbon: Für die Rahmenplattform S/M sind ungefähr 150 Millimeter Hub und 250 Millimeter Einstecktiefe vorgesehen. Für L/XL sind es ungefähr 170 Millimeter Hub und 270 Millimeter Einstecktiefe.
Bei den beschriebenen PX/PR-Sattelstützen kann der Hub mehrstufig um 0, 5, 10, 15, 20 oder 25 Millimeter reduziert werden. Beim PL muss die zulässige Einstecktiefe anhand der Größentabelle des konkreten Rahmens geprüft werden.
Welche Kettenblattgrößen sind möglich?
Das PL unterstützt Kettenblätter mit 32, 34 und 36 Zähnen. PX und PR werden serienmäßig mit einem 38-Zähne-Kettenblatt ausgeliefert und sind zusätzlich mit 32, 34 und 36 Zähnen kompatibel. Beim TL werden 32, 34, 36 und 38 Zähne genannt.
Bei einem zweiteiligen Kettenblatt ist die BCD104-Spezifikation zu verwenden. Nach einer Änderung muss die neue Kettenblattgröße in der Avinox Ride App hinterlegt werden, damit Unterstützungsberechnung und Systemdaten zur Übersetzung passen.
Können andere Schaltungen eingebaut werden?
PL, PX und PR unterstützen mechanische und elektronische Schaltungen, sofern sie für die Belastungen eines E-Mountainbikes geeignet sind. Beim TL Carbon ist ebenfalls ein Wechsel möglich. Die verwendete Schaltung muss für den Einsatzbereich und den Antrieb ausgelegt sein.
Dürfen Motor, Akku oder Sensoren verändert werden?
Nein. Für das Antriebssystem müssen freigegebene Avinox-Komponenten verwendet werden. Nicht freigegebene Veränderungen können die Sicherheit beeinträchtigen, gesetzliche Vorgaben verletzen und zum Verlust der Garantie führen.
Welche Reifengrößen passen an PL, PX und PR?
Bei PL, PX und PR ist vorn ein Laufraddurchmesser von maximal 29 Zoll mit einer Reifenbreite bis 2,8 Zoll vorgesehen. Hinten sind maximal 29 Zoll und bis zu 2,6 Zoll Reifenbreite möglich.
Für das AMFLOW PL nennt die Serienausstattung ungefähr 2,5 Zoll vorn und 2,4 Zoll hinten. Die Felgeninnenbreite des PL-Radsatzes beträgt 30 Millimeter. Da die tatsächliche Reifenbreite je nach Hersteller, Karkasse und Felge abweichen kann, sollte die Freigabe des jeweiligen Reifenherstellers geprüft werden.
Welche Reifendruckwerte werden für das AMFLOW PL empfohlen?
Gilt für: AMFLOW PL
Die folgenden Werte dienen als Ausgangspunkt. Der passende Reifendruck muss an das tatsächliche Fahrgewicht und die jeweiligen Fahrbedingungen angepasst werden.
Welche Reifengrößen passen an das TL Carbon?
Vorn und hinten können Reifen mit bis zu 29 Zoll Durchmesser und 2,6 Zoll Breite verwendet werden. Die serienmäßige Empfehlung beträgt ungefähr 2,35 Zoll vorn und hinten.
Kann das PL als Mullet-Bike gefahren werden?
Ja. Das AMFLOW PL wird serienmäßig mit 29-Zoll-Laufrädern ausgeliefert und unterstützt ein 27,5-Zoll-Hinterrad. Beim Wechsel müssen die Flip-Chips am Hinterbau angepasst und der tatsächliche Hinterraddurchmesser in der Avinox Ride App eingestellt werden. Die kleinere Hinterradgröße verändert die Rahmengeometrie und kann das Heck wendiger wirken lassen.
Ein Wechsel des Vorderrads auf 27,5 Zoll wird nicht unterstützt. Die Geometrie des Vorderbaus ist auf ein 29-Zoll-Vorderrad ausgelegt. Ein kleineres Vorderrad würde die Gesamtgeometrie und das vorgesehene Fahrverhalten ungünstig verändern.
Können PX und PR auf ein 29-Zoll-Hinterrad umgebaut werden?
Ja. Beide Modelle werden serienmäßig als Mullet-Bike mit 29-Zoll-Vorderrad und 27,5-Zoll-Hinterrad angeboten. Für ein 29-Zoll-Hinterrad muss der Flip-Chip an den Kettenstreben angepasst und die Laufradgröße in der App aktualisiert werden. Der Umbau verändert die Geometrie.
Kann das TL Carbon auf 29-Zoll-Laufräder umgebaut werden?
Der Rahmen bietet Platz für 29-Zoll-Laufräder. Bei einem Umbau auf 29 Zoll müssen Schutzbleche und Gepäckträger entfernt werden. Die Geometrie verändert sich. Wird das Hinterrad umgerüstet, muss die neue Größe in der App hinterlegt werden.
Ist eine Tubeless-Umrüstung möglich?
PL, PX und PR werden mit Schläuchen ausgeliefert, können jedoch auf Tubeless-Betrieb umgerüstet werden. Beim AMFLOW PL ist in der Serienkonfiguration kein separates Tubeless-Felgenband vorausgesetzt. Für die Umrüstung werden ein dichtes Felgenband mit ungefähr 32 Millimetern Breite, Tubeless-Ventile mit etwa 40 bis 45 Millimetern Länge und geeignetes Dichtmittel benötigt.
Für den AMFLOW-Radsatz wird die Verwendung von Reifeneinlagen nicht empfohlen. Beim TL Carbon wird eine Tubeless-Umrüstung nicht unterstützt.
Welche Bremsscheibengröße unterstützt das AMFLOW PL?
Gilt für: AMFLOW PL
Das AMFLOW PL verwendet bei der beschriebenen Magura-Konfiguration einen Adapter von 180 auf 203 Millimeter. Als maximale geprüfte Bremsscheibengröße werden 203 Millimeter genannt.
Eine 220-Millimeter-Bremsscheibe wurde für diese Konfiguration nicht freigegeben. Beim Austausch sollten eine zum Bremssystem passende Scheibe und der dafür vorgesehene Adapter verwendet werden.
Welche Steuersatzlager werden benötigt?
Beim PL nennt AMFLOW die Abmessung 40 × 52 × 7 Millimeter mit 45-Grad-Lagerwinkeln.
Bei PX und PR besitzt das obere Lager ungefähr 30,5 Millimeter Innendurchmesser, 41,8 Millimeter Außendurchmesser und 8 Millimeter Höhe. Das untere Lager misst ungefähr 40 × 52 × 7 Millimeter. Beide verwenden 45-Grad-Lagerflächen.
Beim TL Carbon sind oben und unten Lager mit ungefähr 40 × 52 × 7 Millimetern und 45-Grad-Lagerflächen vorgesehen.
Unterstützt das Steuersatz-Set des AMFLOW PL eine Verstellung des Steuerrohrwinkels?
Gilt für: AMFLOW PL
Nein. Das Steuersatz-Set des AMFLOW PL ist nicht für eine Einstellung des Steuerrohrwinkels ausgelegt.
Welche Lager sitzen an den Hinterbau-Drehpunkten?
Beim PL sitzen zwei Lager des Typs 6901 am Hauptdrehpunkt oberhalb der Antriebseinheit. Die übrigen zwölf Lager sind vom Typ 6801.
PX und PR verwenden zwei Hauptlager des Typs 6901 und zehn weitere Lager des Typs 6801.
Beim TL Carbon werden zwei Hauptlager des Typs 6901, zwei obere Umlenkungslager des Typs 688 und sechs weitere Lager des Typs 6801 verwendet.
Welche Vorbau-Spacer werden bei PX und PR verwendet?
Bei PL, PX und PR nennt AMFLOW keine starre technische Obergrenze, empfiehlt jedoch höchstens drei Distanzringe. Sämtliche Spacer sollen unterhalb des Vorbaus montiert werden.
Beim PX Carbon Pro bestehen die serienmäßigen Vorbau-Spacer aus Carbonfaser. Beim PX Carbon, PR Carbon Pro und PR Carbon werden serienmäßig Spacer aus Aluminiumlegierung verwendet. In allen genannten Ausführungen sind Distanzringe mit 5 und 10 Millimetern Stärke vorgesehen.
Für spätere Anpassungen wird ein Vorbau-Zubehörpaket mit Carbon-Distanzringen über die AMFLOW-Website angeboten.
Unterstützt die PX/PR-Serie die AMFLOW-Sattelstützen-Fernbedienung mit Universalgelenk?
Gilt für: AMFLOW PX und PR
Der Universal-Mechanismus ist auf den Magura-Gustav-Pro-Bremshebel abgestimmt. Er integriert die Bedienung der Dropper-Sattelstütze und des Schalthebels in die Bremshebelschelle, sodass weniger separate Schellen am Lenker benötigt werden.
- PX Carbon Pro: serienmäßig enthalten; kein zusätzlicher Kauf erforderlich.
- PX Carbon und PR Carbon Pro: nachrüstbar, sofern der serienmäßige Bremshebel nicht ausgetauscht wurde. Das Zubehör muss separat bezogen werden.
- PR Carbon: nicht unterstützt, da die serienmäßigen Tektro-Bremshebel konstruktiv nicht mit dem Mechanismus kompatibel sind.
Welcher Winkel wird bei der Steuerrohrwinkelverstellung von PX und PR angepasst?
Gilt für: AMFLOW PX und PR mit verstellbarem Steuersatz
Über den Steuersatz wird direkt der Winkel des Gabelschaftrohrs verändert. Diese Einstellung beeinflusst die Lenkrichtung und das Feedback des Vorderbaus.
Der daraus resultierende Steuerrohrwinkel des Rahmens verändert sich nach den bereitgestellten Angaben um ungefähr 80 Prozent des am Steuersatz eingestellten Werts:
- 0,5 Grad Verstellung am Steuersatz entsprechen ungefähr 0,4 Grad Änderung des Steuerrohrwinkels.
- 1 Grad Verstellung am Steuersatz entsprechen ungefähr 0,8 Grad Änderung des Steuerrohrwinkels.
In der bereitgestellten Erklärung wird ein kleinerer beziehungsweise aufrechter eingestellter Winkel mit direkterem und agilerem Lenkverhalten verbunden. Ein größerer beziehungsweise stärker geneigter Winkel soll mehr Laufruhe und Stabilität bei höherer Geschwindigkeit ermöglichen.
Wichtig: Die Verstellung verändert die ursprüngliche Rahmengeometrie. Sie sollte fachgerecht durchgeführt und anschließend auf einem sicheren Streckenabschnitt vorsichtig getestet werden.
Wie hoch ist der Q-Faktor der AMFLOW-PL-Kurbel?
Gilt für: AMFLOW PL mit Avinox-SL-Aluminiumkurbel
Der Q-Faktor beträgt 178 Millimeter. Der Q-Faktor bezeichnet den geradlinigen Abstand zwischen den Außenseiten der linken und rechten Kurbel.
Bei Verwendung der vorgesehenen Avinox-Kurbel ist dieser Wert nicht verstellbar. Die Kurbelaufnahme entspricht dem ISIS-Standard. Bei einer Kurbel eines anderen Herstellers muss der tatsächliche Q-Faktor nach der Montage gemessen und die mechanische Kompatibilität geprüft werden.
Welche Maße und welches Fassungsvermögen hat der AMFLOW-PL-Rahmenbeutel?
Gilt für: AMFLOW PL
Die bereitgestellten Angaben verweisen für die Abmessungen auf eine grafische Maßzeichnung. In der vorliegenden Textfassung sind jedoch keine Zahlenwerte enthalten. Deshalb sollte die genaue Größe direkt anhand der zum Rahmenbeutel gehörenden Produktzeichnung geprüft werden.
Ohne diese Maße lässt sich das nutzbare Volumen nicht zuverlässig angeben. Form und Platzangebot hängen außerdem von Rahmengröße und Position im Rahmendreieck ab.
Wie wird das Rücklicht aus dem AMFLOW-PL-Zubehörpaket montiert?
Gilt für: AMFLOW PL
Für die Montage werden zwei Möglichkeiten beschrieben.
Methode 1: Befestigung mit Gummiband
Das Rücklicht wird mit dem vorgesehenen Gummiband befestigt. Diese Variante wird vorrangig empfohlen, da sie in der bereitgestellten Anleitung als stabiler eingestuft wird.
Methode 2: Befestigung mit Rücklichtclip
Ist kein Gummiband vorhanden, kann das Rücklicht mit dem Clip unter dem Sattel befestigt werden. Vor der Fahrt muss geprüft werden, ob Rücklicht und Clip fest sitzen und weder die Sattelstütze noch die Bewegungsfreiheit beeinträchtigen.
Hinweis: Die in der Ausgangsanleitung erwähnten Bilder und Videos waren in der übermittelten Textfassung nicht enthalten.
Wie wird die Sattelhöhe beziehungsweise die absenkbare Sattelstütze des AMFLOW PL bedient?
Gilt für: AMFLOW PL
Die Sattelstütze wird über den Hebel an der linken Lenkerseite bedient. Nach der bereitgestellten Anleitung unterstützt der Hebel das Anheben der Sattelstütze. Zum Absenken muss der Hebel gedrückt gehalten und der Sattel gleichzeitig von oben nach unten belastet beziehungsweise gedrückt werden.
Vor der Fahrt sollte geprüft werden, ob die Sattelstütze in der gewünschten Position sicher hält und sich ohne Verkanten bewegen lässt.
Welche Vorgaben gelten beim AMFLOW PL für Steuerrohrlänge und Vorbau-Spacer?
Gilt für: AMFLOW PL
In der bereitgestellten Serviceangabe wird für alle Rahmengrößen ein Zuschlag von 7,5 Zentimetern zur jeweiligen Steuerrohrlänge genannt. Da die dazugehörige Geometriegrafik nicht mitgeliefert wurde, lässt sich aus der Textfassung nicht eindeutig bestimmen, auf welches Ausgangsmaß sich dieser Zuschlag bezieht.
Eindeutig genannt wird eine maximal zulässige Spacerhöhe von 2,5 Zentimetern. Änderungen am Gabelschaft, Steuersatz oder an der Spacer-Anordnung sollten fachgerecht ausgeführt werden, da eine falsche Montage die sichere Klemmung von Vorbau und Gabelschaft beeinträchtigen kann.
Was ist der Unterschied zwischen 28- und 32-Loch-Laufrädern?
Die Zahl beschreibt die Anzahl der Speichenbohrungen in Felge und Nabe. Ein 32-Loch-Laufrad verteilt Lasten auf mehr Speichen und kann bei vergleichbarer Bauweise höhere Reserven für schwere Fahrer, harte Geländeeinsätze oder hohe Stoßbelastungen bieten.
Ein 28-Loch-Laufrad verwendet weniger Speichen und kann dadurch leichter ausfallen. Die tatsächliche Stabilität hängt jedoch ebenso von Felge, Nabe, Speichen, Einspeichmuster, Speichenspannung und Aufbauqualität ab. Felge und Nabe müssen immer dieselbe Lochzahl besitzen.
Ist das AMFLOW PL serienmäßig mit einem Kettenführer ausgestattet?
Ja. Das AMFLOW PL besitzt einen modellspezifischen Kettenführer. Seine Aufnahme entspricht nicht dem üblichen ISCG-Standard, weshalb handelsübliche ISCG-Kettenführungen nicht ohne Weiteres kompatibel sind. Bei Beschädigung sollte ein passendes Ersatzteil über einen AMFLOW-Fachhändler oder den Kundenservice bezogen werden.
Wird das AMFLOW PL mit einem Tubeless-Felgenband geliefert?
Das Fahrrad wird serienmäßig mit Schläuchen ausgeliefert. Ein für den Tubeless-Betrieb vorbereitetes, separat ausgewiesenes Felgenband ist in der beschriebenen Serienkonfiguration nicht vorausgesetzt. Für eine Tubeless-Umrüstung wird ein luftdichtes Felgenband mit ungefähr 32 Millimetern Breite benötigt.
Wie viel wiegt der Carbonrahmen des AMFLOW PL?
Für den Carbonrahmen werden ungefähr 2,27 Kilogramm in Größe M, 2,4 Kilogramm in L, 2,5 Kilogramm in XL und 2,6 Kilogramm in XXL genannt. Die tatsächlichen Werte können durch Fertigungstoleranzen, Lackierung und mitgewogene Kleinteile abweichen.
Welche Ventilart verwendet das AMFLOW PL?
Das AMFLOW PL verwendet ein französisches Ventil, auch Presta- oder Sclaverandventil genannt. Bei einer Tubeless-Umrüstung werden für die Felge Ventile mit ungefähr 40 bis 45 Millimetern Länge empfohlen.
Fragen zu Federgabel und Hinterbaudämpfer
Welche Dämpfergröße verwendet das AMFLOW PL?
Das PL ist für einen Trunnion-Dämpfer mit 185 × 55 Millimetern ausgelegt. Der Seriendämpfer ist auf die Kennlinie des Viergelenk-Hinterbaus abgestimmt. Genannt werden unter anderem kompatible Luftdämpfer von Öhlins, RockShox Deluxe und RockShox Super Deluxe.
Welche Dämpfergröße verwenden PX und PR?
PX und PR sind für Dämpfer mit 210 × 55 Millimetern ausgelegt. Ein Austauschmodell darf während des gesamten Federwegs nicht mit dem Rahmen kollidieren. Für ein berechenbares Fahrverhalten empfiehlt AMFLOW den Originaldämpfer oder ein Modell mit vergleichbarer interner Abstimmung.
Welche Dämpfergröße verwendet das TL Carbon?
Das TL Carbon ist für einen Dämpfer mit 190 × 45 Millimetern ausgelegt. Auch hier wurde der Seriendämpfer auf die Übersetzungskurve des Hinterbaus abgestimmt.
Kann am PL ein Stahlfederdämpfer verwendet werden?
Grundsätzlich kann die progressive Hinterbaukennlinie des PL mit einem Stahlfederdämpfer funktionieren. Vor dem Einbau muss der Hersteller des Dämpfers bestätigen, dass das Modell für eine Yoke-Anlenkung geeignet ist. AMFLOW nennt eine Länge der Dämpferanlenkung von 70,18 Millimetern.
Als bekannte kompatible Modelle werden unter anderem Öhlins TTX22M.2, bestimmte RockShox Super Deluxe Coil und Deluxe Coil, X-Fusion H3C sowie Formula MOD in der Yoke-Ausführung genannt.
Kann am TL Carbon ein Stahlfederdämpfer eingebaut werden?
AMFLOW empfiehlt dies nicht. Der Rahmen und seine Hinterbaukennlinie wurden für einen Luftdämpfer entwickelt. Ein Stahlfederdämpfer kann häufiges Durchschlagen oder ungewöhnliche Belastungen des Rahmens verursachen. Daraus resultierende Schäden können von der Garantie ausgeschlossen sein.
Kann am PL eine Gabel mit mehr Federweg verwendet werden?
Das PL wurde für 160 Millimeter Federweg entwickelt. Laut AMFLOW wurde auch eine 170-Millimeter-Gabel getestet. Dadurch wird der Lenkwinkel von etwa 64,5 auf 64,1 Grad flacher, der Sitzwinkel verändert sich von ungefähr 77 auf 76,6 Grad und das Tretlager steigt von ungefähr 345 auf 348,8 Millimeter.
Kann an PX oder PR eine 180-Millimeter-Gabel verwendet werden?
AMFLOW empfiehlt dies nicht. Beide Plattformen wurden geometrisch auf eine Gabel mit 160 Millimetern Federweg abgestimmt.
Kann am TL Carbon eine Gabel mit mehr als 120 Millimetern eingebaut werden?
Das wird nicht empfohlen. Die Rahmengeometrie wurde für 120 Millimeter Federweg entwickelt. Eine andere Gabel darf weder den Rahmen berühren noch die zulässige Belastung und Geometrie unkontrolliert verändern.
Wie wird das Fahrwerk auf das Fahrergewicht eingestellt?
Für das PL stellt AMFLOW einen Setup-Leitfaden mit gewichtsabhängigen Werten bereit. Grundsätzlich müssen Luftdruck, Negativfederweg, Zugstufe und gegebenenfalls Druckstufe an Fahrergewicht, Ausrüstung und Gelände angepasst werden.
Für die in den FAQs beschriebenen Einsatzkategorien nennt AMFLOW einen Negativfederweg von ungefähr 25 bis 30 Prozent. Der Negativfederweg, häufig als Sag bezeichnet, ist der Anteil des Federwegs, den das Fahrrad bereits durch das Gewicht des Fahrers einfedert.
Unterstützt das Fahrwerk des AMFLOW PL eine FIRM- beziehungsweise Lockout-Einstellung?
Beim AMFLOW PL Carbon besitzen Gabel und Hinterbaudämpfer eine FIRM-Einstellung. Die Gabel bietet drei Dämpfungspositionen, der Hinterbaudämpfer zwei Positionen.
Beim PL Carbon Pro besitzt die Gabel keinen separaten mechanischen FIRM-Hebel. Durch eine geschlossene Kompressionsabstimmung kann ein deutlich strafferes Fahrgefühl erreicht werden, dies entspricht jedoch keinem vollständigen mechanischen Lockout. Der Hinterbaudämpfer unterstützt eine FIRM-Einstellung.
FIRM erhöht die Kompressionsdämpfung, blockiert den Federweg aber nicht vollständig. Eine geringe Einfederung bleibt konstruktionsbedingt normal. Der Luftdruck darf nur im zulässigen Bereich und passend zum erforderlichen Sag angepasst werden.
Welche Luftkammern verwendet der Hinterbaudämpfer des AMFLOW PL?
Der Hinterbaudämpfer des AMFLOW PL arbeitet bei allen Ausführungen mit einer positiven und einer negativen Luftkammer. Beide Kammern beeinflussen gemeinsam das Ansprechverhalten, die Unterstützung im Federweg und die Rückstellcharakteristik.
Kann der Hinterradfederweg des AMFLOW PL über die Flip-Chips auf mehr als 150 Millimeter erhöht werden?
Nein. Die Flip-Chips dienen der Anpassung an die unterstützte Hinterradgröße und der daraus resultierenden Geometrie. Der Hinterradfederweg wird durch die Konstruktion des Hinterbaus und den vorgesehenen Dämpfer mit 185 × 55 Millimetern bestimmt. Der Rahmen ist nicht für einen Hinterradfederweg von mehr als 150 Millimetern freigegeben.
Fragen zu Wartung und Pflege
Welche regelmäßigen Wartungsarbeiten benötigt das AMFLOW PL?
Gilt für: AMFLOW PL
Vor jeder Fahrt sollten Fahrwerkseinstellung, Bremsen, Reifen, Laufräder, Kette, Rahmen und Drehpunkte kontrolliert werden. Nach Fahrten in Staub, Schlamm oder Nässe sind insbesondere Dämpfer, Kette und Bremsbereich zu reinigen.
Für Gabel und Hinterbaudämpfer werden eine Luftkammerwartung nach ungefähr 50 Fahrstunden sowie eine umfassende Prüfung nach ungefähr 150 Fahrstunden oder einmal jährlich genannt. Die Kette sollte regelmäßig gereinigt, geschmiert und mit einer Verschleißlehre kontrolliert werden; ungefähr 1.000 Kilometer dienen nur als Orientierung.
Kurbel, Kettenblatt und Kassette sollten etwa halbjährlich geprüft werden. Die Bremsflüssigkeit sollte jährlich erneuert werden. Bremsscheiben müssen fettfrei bleiben. Pedalgewinde sind bei der Montage zu schmieren, poröse oder klebrige Griffe zu ersetzen und beschädigte Reifen oder unrunde Laufräder unverzüglich prüfen zu lassen.
Am Rahmen sind Risse, lose Verbindungen sowie Schmutz an den Drehpunkten zu kontrollieren. Für alle Arbeiten gelten die Wartungsangaben der jeweiligen Komponentenhersteller.
Wie oft müssen Gabel und Hinterbaudämpfer gewartet werden?
Vor jeder Fahrt sollten Sag, Zugstufe und gegebenenfalls Druckstufe kontrolliert werden. Nach jeder Fahrt sind die Federelemente zu reinigen.
AMFLOW empfiehlt nach jeweils ungefähr 50 Fahrstunden einen Service der Luftkammer und eine erneute Schmierung der Aluminium-Drehachse am Dämpfer. Nach ungefähr 150 Fahrstunden oder einmal jährlich sollen Gabel und Dämpfer von einem FOX-Fachbetrieb geprüft und gewartet werden. Die verbindlichen Intervalle des jeweiligen Fahrwerksherstellers bleiben maßgeblich.
Wie häufig sollte die Kette ersetzt werden?
Die Kette sollte regelmäßig gereinigt, von Schmutz befreit und neu geschmiert werden. AMFLOW nennt bei guter Pflege ungefähr 1.000 Kilometer als Orientierung. Der tatsächliche Verschleiß muss mit einer Kettenverschleißlehre kontrolliert werden.
Wie häufig müssen Kurbel, Kettenblatt und Kassette geprüft werden?
Der Verschleiß hängt stark von Fahrstil, Schmutz, Schmierung und Motorunterstützung ab. AMFLOW empfiehlt ungefähr alle sechs Monate eine Kontrolle bei einem qualifizierten Fachbetrieb.
Wie oft muss die Bremsflüssigkeit gewechselt werden?
AMFLOW empfiehlt einen jährlichen Wechsel, um eine zuverlässige Bremsleistung zu erhalten.
Wie werden Bremsscheiben gepflegt?
Bremsscheiben müssen sauber und fettfrei bleiben. Sie sollten nicht mit bloßen Fingern an den Reibflächen berührt werden, weil Hautfett die Bremswirkung beeinträchtigen kann. Nach Fahrten in Schlamm oder starkem Schmutz sollten Scheiben und Bremsbereich zeitnah gereinigt werden.
Was ist bei Bremsgeräuschen, schleifenden Scheiben oder einem klemmenden Kolben zu beachten?
Bremsgeräusche können durch verschmutzte Scheiben, eingebremste Beläge, Feuchtigkeit, Vibrationen oder die Belagmischung entstehen. Die serienmäßig beschriebenen Magura-Bremsen verwenden organische beziehungsweise harzgebundene Beläge; metallische Beläge können hörbar lauter arbeiten. Reibflächen müssen fettfrei bleiben und dürfen nur mit geeigneten Mitteln gereinigt werden.
Leichtes, kurzzeitiges Schleifen kann bei geringen Abständen zwischen Belag und Scheibe auftreten. Dauerhaft starkes Schleifen kann auf einen nicht zentrierten Bremssattel oder eine verformte Scheibe hinweisen. Ein klemmender Kolben, das Entfernen von Belägen oder Arbeiten am hydraulischen System sind sicherheitsrelevant und sollten von einem qualifizierten Fachbetrieb ausgeführt werden.
Sicherheit: Nach Arbeiten an der Bremse muss die Funktion bei niedriger Geschwindigkeit in einem verkehrsfreien Bereich geprüft werden. Bei nachlassender Bremswirkung, austretender Flüssigkeit oder unklarem Fehler darf das Fahrrad nicht weitergefahren werden.
Was ist bei Pedalen und Griffen zu beachten?
Pedalgewinde sollten vor der Montage geschmiert werden, um Geräusche und Festkorrosion zu vermeiden. Werden Gummigriffe porös, klebrig oder fettig, sollten sie ausgetauscht werden.
Wann muss ein Laufrad geprüft werden?
Ein Laufrad darf weder seitlich noch vertikal deutlich schlagen. Nach einem harten Einschlag sollten Felge, Speichenspannung und Rundlauf von einem Fachbetrieb kontrolliert werden.
Wann müssen Reifen ersetzt werden?
Reifen benötigen ausreichend Profil und unbeschädigte Seitenwände. Schnitte, Beulen, freiliegende Karkassenfäden oder andere strukturelle Schäden erfordern einen Austausch.
Was ist beim Unterfahrschutz zu beachten?
Bei PR und TL soll der Öffnungs- und Schließmechanismus des Unterrohrschutzes nach schlammigen oder sandigen Fahrten gründlich gereinigt werden. Ablagerungen können zu Schwergängigkeit oder Blockaden führen.
Beim TL ist zusätzlich zu prüfen, dass der Kabelbaum im Akkufach seitlich verlegt ist und nicht in der Mitte liegt, da er andernfalls das Einsetzen des Akkus behindern kann.
Was muss am Gepäckträger des TL Carbon kontrolliert werden?
Vor jeder Fahrt sind Gepäckträger, Befestigungsschrauben und Anschlussstellen auf festen Sitz, Verformungen und Risse zu prüfen. Nach Regen- oder Schlammfahrten sollten Träger und Montagepunkte gereinigt werden. Eine Überladung oder einseitige Beladung kann die Fahrstabilität beeinträchtigen.
Was muss an den Schutzblechen des TL Carbon kontrolliert werden?
Die Befestigungen müssen fest sitzen. Zwischen Reifen und Schutzblech muss ausreichend Abstand vorhanden sein, damit keine Schleifgeräusche entstehen. Schlamm und Fremdkörper sollten nach der Fahrt entfernt werden.
Fragen zum TL Carbon als Touren- und Transportfahrrad
Welche Taschen passen an den Heckgepäckträger?
Der serienmäßige Heckgepäckträger verwendet die MIK-HD-Schnittstelle. Er ist mit entsprechend zertifizierten Taschen und Zubehörteilen kompatibel. Die maximale Belastung beträgt 27 Kilogramm.
Kann ein Fahrradanhänger montiert werden?
Ja. Dafür wird eine passende Steckachse benötigt, deren Länge, Einbaubreite und Gewinde zum Fahrrad und Anhänger passen. AMFLOW verweist auf ein spezielles Touring-Steckachsenset. Vor der Montage müssen die Sicherheitshinweise und die regionalen Vorschriften zur Anhängernutzung geprüft werden.
Wie wird das TL Carbon für leichtes Gelände vorbereitet?
Für leichte Geländefahrten empfiehlt AMFLOW, Front- und Heckgepäckträger, Schutzbleche und Seitenständer zu entfernen. Dadurch sinkt das Risiko, dass sich die Bauteile durch Vibrationen lösen oder beschädigt werden. Zusätzlich sollten geeignete Geländereifen verwendet und Bremsen, Reifen, Rahmen und Befestigungspunkte geprüft werden.
Was ist beim Transport von Gepäck zu beachten?
Für den Transport werden die vorgesehenen Originalkomponenten wie Schutzbleche, Gepäckträger und Seitenständer verwendet. Die erste Montage sollte möglichst durch einen qualifizierten Fachbetrieb erfolgen.
Gepäck verlängert den Bremsweg, vergrößert den Wendekreis und verändert den Schwerpunkt. Plötzliche Beschleunigung, harte Bremsmanöver und abrupte Richtungswechsel sind zu vermeiden. Die zulässige Gesamtmasse und die Belastungsgrenzen der einzelnen Träger dürfen nicht überschritten werden.
Fragen zu Einsatzbereich und Sicherheit
Welcher Einsatzkategorie entsprechen PL, PX und PR?
PL, PX und PR erfüllen laut den Hersteller-FAQ die Anforderungen der ASTM-Kategorie 4. Diese Kategorie schließt befestigte und unbefestigte Strecken sowie technische Abfahrten, Trails und Anstiege ein.
Bei einem korrekt auf ungefähr 25 bis 30 Prozent Sag eingestellten Fahrwerk nennt AMFLOW eine maximale Belastung von 125 Kilogramm, eine Geschwindigkeit von höchstens 40 Kilometern pro Stunde innerhalb der beschriebenen Nutzungskategorie und eine maximale Absprunghöhe von ungefähr 122 Zentimetern. Beim älteren PL-FAQ wird an einer Stelle 120 Zentimeter genannt, während die spätere Kategorienbeschreibung 122 Zentimeter ausweist. Für die konkrete Nutzung ist deshalb die aktuelle Bedienungsanleitung des jeweiligen Modells maßgeblich.
Was bedeutet die Zahl 4 am Rahmen des AMFLOW PL?
Gilt für: AMFLOW PL
Die Zahl 4 kennzeichnet die vorgesehene Einsatzkategorie des Fahrrads. Sie bedeutet, dass das AMFLOW PL für die in der Anleitung beschriebenen Einsatzbedingungen der Kategorie 4 und niedrigere Kategorien ausgelegt ist.
Das Zeichen ist keine Euro-4-Zertifizierung und darf nicht als solche bezeichnet werden.
Welcher Einsatzkategorie entspricht das TL Carbon?
Ohne Seitenständer, Schutzbleche sowie Front- und Heckgepäckträger erfüllt das TL Carbon nach Herstellerangabe ASTM-Kategorie 3. Bei abgestimmtem Fahrwerk nennt AMFLOW eine maximale Belastung von 125 Kilogramm, eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde innerhalb der Einsatzdefinition und eine maximale Absprunghöhe von 60 Zentimetern.
Mit montierten Schutzblechen, Ständer und Gepäckträgern wird das TL Carbon der Kategorie 2 zugeordnet. Es ist dann stärker auf Straßen, befestigte Wege, Touren und gemäßigte Strecken ausgerichtet.
Was muss vor jeder Fahrt kontrolliert werden?
Vor jeder Fahrt sind der Ladezustand des Akkus, die Dicke und der Zustand von Bremsbelägen und Bremsscheiben, Reifendruck und Reifenverschleiß, die Verschraubungen der Rahmendrehpunkte, Fahrwerksdruck, Zug- und Druckstufe sowie der Kettenverschleiß zu kontrollieren.
Beim TL kommen Gepäckträger, Schutzbleche und ihre Befestigungen hinzu. Lose Kleidung oder weite Hosenbeine müssen mit geeigneten Bändern gesichert werden, damit sie nicht in Kette, Kettenblatt, Kurbel oder Laufräder geraten.
Darf das AMFLOW PL eine weitere Person transportieren?
Gilt für: AMFLOW PL
Nein. Das AMFLOW PL ist nicht für den Personentransport vorgesehen. Der Carbonrahmen darf nicht zur nachträglichen Montage eines Personen- oder Gepäckträgers angebohrt werden, da dies die Rahmenstruktur beschädigen kann.
Ist ein spezieller Helm erforderlich?
AMFLOW empfiehlt bei jeder Fahrt einen korrekt sitzenden Fahrradhelm. Für sportliche Geländefahrten sollen ein geeigneter Mountainbike- oder Fullface-Helm und zusätzliche Schutzkleidung verwendet werden. Für den öffentlichen Straßenverkehr gelten die jeweiligen regionalen Vorschriften.
Muss das Fahrrad nach harten Fahrten kontrolliert werden?
Ja. Nach Sprüngen, Stürzen, starken Einschlägen oder Fahrten an der Belastungsgrenze sollte das Fahrrad auf Risse, Verformungen, lose Bauteile und ungewöhnliche Geräusche untersucht werden. Bei Verdacht auf einen Schaden darf es bis zur fachkundigen Prüfung nicht weiterverwendet werden.
Welche Rahmen- und Zuverlässigkeitsprüfungen werden für das AMFLOW PL genannt?
Für das AMFLOW PL werden Prüfungen nach ISO 12100 und für die Nutzungskategorie ASTM 4 genannt. Beschrieben werden Schlag-, Ermüdungs-, Grenzlast-, Steifigkeits- und Vibrationsprüfungen des Rahmens. Dazu zählen unter anderem Belastungen an Steuerrohr, Tretlager, Sattelstütze, Hinterbau und Bremsaufnahme.
Für den Akku werden unter anderem UN 38.3, Sicherheitsdatenblatt- und Fallprüfungen genannt. Diese Angaben beschreiben Prüfprogramme und Freigaben unter definierten Bedingungen. Sie heben die Einsatzgrenzen, Wartungsvorgaben oder die Pflicht zur Kontrolle nach einem Unfall nicht auf.
Fragen zu Fehlerbehebung und Diagnose
Wie exportiere ich die Log-Dateien des AMFLOW-PL-E-Bike-Systems?
Gilt für: AMFLOW PL
Schalte das Fahrrad ein, indem du die Taste unter dem zentralen Display ungefähr zwei Sekunden gedrückt hältst. Verbinde anschließend den USB-C-Anschluss des Displays über ein USB-A-auf-USB-C-Datenkabel mit einem geeigneten Gerät. Das Display muss eingeschaltet sein; eine Entsperrung ist nicht erforderlich.
Windows-Computer
Nach dem Anschließen erscheint das Display als USB-Laufwerk. Öffne den Laufwerksordner, kopiere sämtliche Dateien und fasse sie für die Weitergabe in einem komprimierten Archiv zusammen.
Mac-Computer
Besitzt der Mac keinen USB-A-Anschluss, wird ein USB-C-auf-USB-A-Adapter oder eine Dockingstation benötigt. Daran wird anschließend das USB-A-auf-USB-C-Datenkabel angeschlossen.
Android-Smartphone
Mit einem USB-C-OTG-Adapter auf USB-A und einem USB-A-auf-USB-C-Datenkabel kann das Display bei unterstützten Android-Geräten ebenfalls als USB-Laufwerk erscheinen. Ein Computer ist für große Diagnosepakete in der Regel zuverlässiger.
USB-C-auf-USB-C-Kabel werden für diesen Export nach den vorliegenden Angaben nicht unterstützt. Höhere Sequenznummern kennzeichnen neuere Protokolle. Die übliche Übertragungsgeschwindigkeit wird mit ungefähr 20 Mbit/s angegeben; vollständige Diagnosepakete können größer als 1 GB sein.
Was ist zu tun, wenn eine SIM-Karte erkannt wird, aber keine 4G-Verbindung besteht?
Prüfe zuerst, ob eine Nano-SIM im Format 12,3 × 8,8 × 0,67 Millimeter eingesetzt ist. Die Karte muss aktiviert sein, über Datenvolumen verfügen und für das lokale Mobilfunknetz geeignet sein. Roaming-Karten können je nach Region nicht funktionieren.
Auch der Standort ist relevant: In Gebäuden, Bergen oder Gebieten mit schwachem Mobilfunksignal kann keine stabile 4G-Verbindung aufgebaut werden. Die SIM lässt sich testweise in einem Smartphone auf Aktivierung und Datenzugang prüfen.
Besteht weiterhin keine Verbindung, werden für eine technische Analyse üblicherweise die Protokolle des Displays, App- und Firmware-Version, Seriennummer des Displays, Mobilfunkanbieter sowie die ICCID der SIM benötigt.
Was ist zu tun, wenn sich das Kettenblatt des AMFLOW PL nicht festziehen lässt?
Gilt für: AMFLOW PL
Bleibt das Kettenblatt trotz korrekt montierter und mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogener Befestigung beweglich, darf das Fahrrad nicht weitergefahren werden. Ursache können Kettenblatt, Spider beziehungsweise Kettenblattaufnahme oder die Antriebseinheit sein.
Die Prüfung erfordert eine fachgerechte Demontage und gegebenenfalls einen Vergleich mit einem intakten Bauteil. Austauschentscheidungen sollten durch einen AMFLOW-Fachbetrieb getroffen werden.
Was kann ungewöhnliche Geräusche durch die Bremsleitung am AMFLOW PL verursachen?
Gilt für: AMFLOW PL
Eine links im Rahmen verlaufende Bremsleitung kann bei Kontakt mit dem Rahmen Klapper- oder Schlaggeräusche erzeugen. Die Bremsfunktion muss trotzdem vollständig geprüft werden, da ungewöhnliche Geräusche nicht pauschal als unbedenklich eingestuft werden dürfen.
Zur Geräuschdämpfung kann die Leitung im Rahmen mit geeignetem Schaumstoff geführt werden. Da dafür Display, Leitungsdurchführung und Rahmenstopfen demontiert werden, sollte die Arbeit durch einen Fachbetrieb erfolgen.
Was ist zu tun, wenn der Vorbau trotz des angegebenen Drehmoments nicht fest sitzt?
Gilt für: AMFLOW PL
Bleibt Vorbau oder Lenker trotz Montage mit dem auf Bauteil beziehungsweise Anleitung angegebenen Drehmoment locker, darf das Fahrrad nicht gefahren werden. Das Drehmoment sollte nicht eigenständig über den freigegebenen Wert erhöht werden.
Ein Fachbetrieb muss Schrauben, Gewinde, Klemmflächen, Gabelschaft und Vorbau auf Montagefehler, Verschmutzung, Beschädigung oder Maßabweichungen prüfen. Ein defekter Vorbau ist zu ersetzen.
Was ist zu tun, wenn ein AMFLOW PL verloren geht oder gestohlen wird?
Gilt für: AMFLOW PL
Vorbeugend sollten Display-Passwort, Bewegungserkennung und – sofern vorhanden – die 4G-Verbindung eingerichtet werden. Bei einer unbefugten Bewegung kann das Fahrrad einen Warnton ausgeben und eine Meldung an die App senden.
Ist das Fahrrad bereits verschwunden und weiterhin erreichbar, kann der Standort in der App geprüft und in Bluetooth-Reichweite ein Signalton ausgelöst werden. Eine eigenständige Konfrontation mit möglichen Tätern ist zu vermeiden. Der Diebstahl sollte der Polizei gemeldet werden.
Kaufbeleg, Fahrzeug-Seriennummer und Seriennummer des zentralen Displays sollten für die Meldung und weitere Bearbeitung bereitgehalten werden.
Wichtig: Das elektronische Schloss sperrt nur die Motorunterstützung. Es ersetzt kein mechanisches Fahrradschloss.
Wie lassen sich Passwörter zurücksetzen oder ein neues Smartphone verbinden?
Gilt für: AMFLOW PL und Avinox Ride App
Display-Passwort vergessen
Öffne in der mit dem Fahrrad gekoppelten App den Bereich „Diebstahlschutz“, wähle „Passwort zurücksetzen“ und anschließend „Passwort vergessen“. Die Identität wird per SMS oder E-Mail bestätigt.
App-Passwort vergessen
Bei Anmeldung mit Telefonnummer kann ein SMS-Code verwendet werden. Bei einem E-Mail-Konto wird das Passwort über die E-Mail-Verifizierung zurückgesetzt.
Neues Smartphone verwenden
Melde dich auf dem neuen Gerät mit demselben Konto an. Stelle sicher, dass kein anderes Smartphone aktiv per Bluetooth mit dem Fahrrad verbunden ist. Die Kontoinformationen können am Display unter „App-Kopplung“ geprüft werden. Bei iPhones kann zusätzlich eine Bestätigung in den Bluetooth-Einstellungen erforderlich sein.
Was bedeutet der Fehlercode 0x2701006F beim AMFLOW PL?
Gilt für: AMFLOW PL
Der Fehlercode 0x2701006F bedeutet, dass kein Signal vom Radsensor erkannt wird. Als mögliche Ursachen werden Feuchtigkeit beziehungsweise eine Kommunikationsstörung nach einer Fahrradwäsche, beschädigte interne Leitungen oder ein zu großer Abstand zwischen Radsensor und Sensorgeber genannt.
Prüfe, ob die Hinterradachse korrekt sitzt und ob die vorgesehene Bremsscheibe montiert ist. Die bereitgestellte Serviceanweisung nennt für die Achse 10 N·m; maßgeblich bleiben jedoch die aktuelle Bedienungsanleitung und die Kennzeichnung am Bauteil.
Sicherheitshinweis: Der Austausch von Motor, Radsensor oder internen Leitungen ist eine Werkstattarbeit. Bleibt der Fehler bestehen, darf das Fahrrad nicht weiter zerlegt werden und sollte von einem AMFLOW-Fachhändler geprüft werden.
Warum bietet der Motor im Auto- oder Trail-Modus keine Unterstützung?
Gilt für: AMFLOW PL; beschriebener Fall bei App-Version V1.0.45
Nach einem Software-Update kann es vorkommen, dass die Angaben für Kettenblatt und Kassette im Bereich „Über das Gerät“ leer sind. Dadurch kann die Unterstützung in Auto und Trail ausbleiben.
Verbinde die App mit dem Fahrrad und hinterlege die tatsächlich montierten Größen für Kettenblatt und Kassette erneut. Die zugrunde liegende Serviceinformation kündigt eine Behebung in einer nachfolgenden Softwareversion an. Bei neueren App-Versionen können Menübezeichnungen oder Fehlerursachen abweichen.
Was bedeutet der Fehlercode 0x16090072 beim Laden?
Gilt für: AMFLOW PL
Der Fehlercode 0x16090072 weist darauf hin, dass der Temperatursensor eine Akkutemperatur unter 0 Grad Celsius erkannt hat. Das System verhindert in diesem Zustand den Ladevorgang.
Bringe das Fahrrad in eine Umgebung mit mindestens 10 Grad Celsius und lasse es dort etwa 20 bis 30 Minuten temperieren, bevor du erneut lädst. Besteht der Fehler weiter, sollte die Firmware mindestens den Stand 00.09.09.02 besitzen.
Kann das Fahrrad weiterhin nicht geladen werden, sollten die Log-Dateien exportiert und zusammen mit den Geräte- und Firmwareangaben an einen AMFLOW-Fachhändler oder den Kundendienst übermittelt werden.
Was ist zu tun, wenn die Nano-SIM im AMFLOW-PL-Display klemmt?
Gilt für: AMFLOW PL
Verwende ausschließlich eine Nano-SIM im Format 12,3 × 8,8 × 0,67 Millimeter. Zu dicke IoT- oder Datenkarten können sich schwer einsetzen lassen oder im Steckplatz verklemmen.
Lässt sich eine SIM-Karte nicht mit normalem, leichtem Druck entfernen, sollte sie nicht mit Gewalt oder ungeeigneten Werkzeugen herausgezogen werden. Um Beschädigungen am Kartenleser und am Display zu vermeiden, ist eine Prüfung durch einen Fachbetrieb die sicherste Lösung.
Was ist zu tun, wenn die Bremse des AMFLOW PL ungewöhnlich laut ist oder dauerhaft schleift?
Prüfe zunächst aus sicherer Entfernung, ob die Bremsscheibe sichtbar verschmutzt oder verformt ist. Dauerhafte Geräusche können durch Schmutz, eine nicht mittig ausgerichtete Bremse, verschlissene Beläge oder eine beschädigte Scheibe entstehen. Eine gewisse Geräuschentwicklung durch Reibung ist möglich, besonders bei metallischen Belägen.
Arbeiten an Bremssattel, Kolben, Belägen oder Hydraulik erfordern Fachkenntnisse. Lässt sich das Problem nicht durch eine schonende Reinigung der Reibflächen beheben, sollte das Fahrrad von einem Fachbetrieb geprüft werden.
Fragen zu Garantie und Service
Welche Garantie gilt für AMFLOW-Komponenten?
Für den Carbonrahmen gelten fünf Jahre für den ursprünglichen Eigentümer. Bei einem Eigentümerwechsel ist die Garantie auf zwei Jahre ab dem ursprünglichen Versanddatum begrenzt.
Für Vorbau, Lenker, AMFLOW-Laufräder, Lackierung und Grafiken nennt der Hersteller zwei Jahre. Für Zubehör wie Beleuchtung, Klingel, Pumpe und Drehmomentschlüssel gilt ein Jahr.
Das Avinox-Antriebssystem wird für zwei Jahre abgedeckt. Für den Akku gelten zwei Jahre beziehungsweise höchstens 500 Ladezyklen. Komponenten anderer Hersteller, beispielsweise Schaltung, Bremsen oder Fahrwerk, unterliegen den Bedingungen des jeweiligen Komponentenherstellers.
Sind Verschleißteile von der Garantie abgedeckt?
Normaler Verschleiß wird nicht von der Garantie erfasst. AMFLOW nennt unter anderem Reifen, Schrauben, Muttern, Dichtungen, Unterlegscheiben, Lager, Gummistopfen, Griffe, Leitungen, Kette, Kettenblatt, Kassette, Schutzbleche, Abdeckungen und Sattelbezüge.
Gibt es Unterstützung nach einem Unfallschaden?
Während der Garantiezeit für AMFLOW-Carbonrahmen und Carbonlaufräder kann dem ursprünglichen Eigentümer einmalig ein vergünstigter Austausch angeboten werden, wenn der Schaden durch einen Unfall entstanden und nicht von der regulären Garantie abgedeckt ist. Die Höhe des Nachlasses wird im konkreten Servicefall festgelegt.
An wen wendet man sich bei einem technischen Problem?
Erster Ansprechpartner sollte ein AMFLOW-Fachhändler sein. Dieser kann das Fahrrad untersuchen, Reparaturen durchführen oder einen Garantieantrag einreichen. Alternativ kann der AMFLOW-Kundendienst für technischen Support, Ersatzteile und Garantieanfragen kontaktiert werden.
Fazit
Die AMFLOW-Modelle teilen sich das digital vernetzte Avinox-Antriebskonzept, unterscheiden sich jedoch deutlich in Gewicht, Leistung, Akku und Einsatzbereich. Das PL richtet sich an Fahrer, die ein möglichst leichtes Full-Power-E-Mountainbike suchen. Das PX verbindet hohe Spitzenleistung mit einem vergleichsweise niedrigen Gewicht und einer umfangreich anpassbaren Geometrie. Das PR ergänzt die sportliche Plattform um einen herausnehmbaren Akku. Das TL Carbon ist stärker auf Touren, Alltag, Gepäcktransport und leichtes Gelände ausgerichtet.
Bei Umbauten, Softwarefunktionen und Leistungsanpassungen genügt es nicht, nur die mechanische Passform zu prüfen. Laufradgröße, Kettenblatt, Schaltung und elektronische Komponenten können Einstellungen in der Avinox Ride App oder eine bestimmte Firmware voraussetzen. Eingriffe in Motor, Akku oder Sensorik sind nicht freigegeben.
Für eine zuverlässige und sichere Nutzung sind regelmäßige Kontrollen von Bremsen, Reifen, Fahrwerk, Kette, Drehpunkten und Befestigungen entscheidend. Die Hersteller-FAQ liefern eine umfassende Orientierung, ersetzen jedoch nicht das modellspezifische Handbuch oder die fachgerechte Arbeit eines qualifizierten Fachhändlers.





























































































































































